46 bewarben sich, eine setzte sich einstimmig durch: Stefanie Gleixner wurde als Wirtschaftskoordinatorin der Stadt Bruck vorgestellt.
Das Schlagwort Wirtschaftskoordination war in der Brucker Stadtpolitik in den vergangenen zwei Jahren zwar nicht all-, aber dennoch stark gegenwärtig. Bis zur tatsächlichen Ausschreibung der Funktion rann einiges Wasser die Mur hinunter, jetzt aber war es soweit, mit starker Resonanz. 46 Personen haben sich um die Stelle beworben, acht schafften es in die engere Auswahl und zum persönlichen Hearing. Durchgesetzt hat sich als interne Bewerberin Stefanie Gleixner. Die 36-Jährige ist seit zwei Jahren in der Öffentlichkeitsarbeit der Stadt tätig, nun widmet sie sich der Aufgabe als Bindeglied zwischen Stadt und Wirtschaft.
Einstimmig
„Wir suchten eine Schlüsselperson, die Brücken baut“, sagt Bürgermeisterin Susanne Kaltenegger im Rückblick auf den Vorbereitungs- und Auswahlprozess. Die Kernaufgaben bzw. Ziele beschreibt die Bürgermeisterin so: „Die Zusammenarbeit mit den Unternehmen intensivieren, die Stadt attraktivieren, neue Betriebe ansiedeln und über die Stadt hinaus zeigen, was Bruck kann.“ Die Entscheidung der Hearingkommission für Stefanie Gleixner sei einstimmig gefallen. „Sie hat absolut überzeugt“, so Kaltenegger. Vizebürgermeister Raphael Pensl sagt: „Sie ist die richtige Frau an der richtigen Stelle. Und die Wirtschaftskoordination ist ein nachhaltiges Investment in die Zukunft der Stadt.“
Die Windschutzscheibe ist größer als der Rückspiegel
Stefanie Gleixner
Den Blick in die Zukunft stellt auch die neue Koordinatorin selbst in den Mittelpunkt. „Die Windschutzscheibe ist größer als der Rückspiegel“, sagt sie. Gleixner ist gebürtige Kindbergerin, hat Tourismus- und Freizeitwirtschaft sowie Marketing und Sales studiert und wechselte 2024 vom Projekt Spielberg in die Brucker Stadtkommunikation. Organisatorisch ist ihre neue Funktion derselben Stabstelle zugeordnet. Diese wächst somit in ihrer Zuständigkeit und benötigt eventuell auch breitere Türschilder. Denn sie heißt nunmehr „Stabstelle strategische Stadtkommunikation und Standortmarketing“. Auch das von Albana Cerkinaj betreute Zuzugsmanagement ist jetzt dort mit eingegliedert. „Damit haben wir künftig eine effiziente und zentrale Anlaufstelle für Unternehmer, Gründer und neue Bürger“, sagt Stabstellenleiter Christian Mayer.




