Schrittweise Einführung für alle rund 6500 Grundversorgungsbezieher bis Sommer geplant.
Die zweimonatige Pilotphase der neuen Sachleistungskarte im Rahmen der steirischen Grundversorgung wurde Mitte Jänner ohne technische oder organisatorische Probleme abgeschlossen, wie die Kommunikationsabteilung des Landes in einer Aussendung mitteilt. Nun startet die schrittweise Ausrollung auf alle Bezieher in der steirischen Grundversorgung. In einem ersten Schritt werden sämtliche Asylwerber mit der Sachleistungskarte ausgestattet. In weiterer Folge sollen voraussichtlich ab April auch ukrainische Vertriebene schrittweise in das System eingebunden werden. In der steirischen Grundversorgung befinden sich aktuell rund 6500 Personen. Davon sind rund 1000 Asylwerber und Personen mit sonstigem Status sowie rund 5500 Vertriebene.
„Solidarität hat auch Grenzen“
„Die erfolgreiche Pilotphase hat gezeigt, dass die Sachleistungskarte technisch wie organisatorisch reibungslos funktioniert. Auf dieser Basis setzen wir die angekündigte Ausrollung in die Fläche nun konsequent fort. Unser Kurs ist klar: Die Steiermark soll für illegale Zuwanderung so unattraktiv wie möglich sein“, sagt der für das Asylwesen zuständige Landesrat, der Neuberger Hannes Amesbauer (FPÖ). Regierungskollege Karlheinz Kornhäusl (ÖVP) ergänzt: „Mit der Sachleistungskarte führen wir ein geregeltes und transparentes System ein, das die Grundversorgung verlässlich und nachvollziehbar macht. Solidarität hat auch Grenzen, deshalb stellen wir mit der Sachleistungskarte sicher, dass Unterstützung gezielt denjenigen zugutekommt, die sie wirklich benötigen.“




