Der ÖVP-Bauernbund verteidigt bei der Landwirtschaftskammerwahl 2026 mit leichten Verlusten die Spitze, kräftige Zugewinne für die FPÖ.
Im steirischen „Bauernparlament“ bleibt es bei einer schwarzen Zweidrittelmehrheit. Die ÖVP-Fraktion Bauernbund, erstmalig mit dem Niklasdorfer Andreas Steinegger als Spitzenkandidaten, erreichte bei der Landwirtschaftskammerwahl am Sonntag 67,3 Prozent der Stimmen und 28 von insgesamt 39 Sitzen in der Vollversammlung. Das ist ein VP-Mandat weniger als bisher. Ebenso jeweils einen Sitz abgeben müssen der Unabhängige Bauernverband UBV (9,5 Prozent, jetzt drei Mandate), das SPÖ-Landvolk (4,4 Prozent, ein Mandat) und die Grünen Bäuerinnen und Bauern (4,7 Prozent, ein Mandat). Aufgesammelt wurden die Mandatsverluste allesamt von den FPÖ-Bauern, denen mit 14,1 Prozent der Stimmen eine Verdreifachung ihrer Sitze von zwei auf sechs gelang.
Bezirkskammern
Von den 15 Sitzen in der Bezirkskammer Bruck-Mürzzuschlag behält der Bauernbund mit dem künftigen Kammerobmann Florian Pretterhofer laut vorläufigem Ergebnis seine zwölf Mandate, zwei gehen an die FPÖ und eines an die Unabhängigen. In der Bezirkskammer Leoben gibt der Bauernbund mit Kammerobmann Richard Judmaier, abermals laut vorläufigem Ergebnis, zwei Mandate ab und hält zehn, je zwei gehen an die FPÖ und an die Unabhängigen sowie eines an das SPÖ-Landvolk.




