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Startseite » Dicht wie nie – neue Leitung ermöglicht Wasserstofftransport
Lokales

Dicht wie nie – neue Leitung ermöglicht Wasserstofftransport

Rundschau Redaktionvon Rundschau Redaktion7. September 20262 Minuten Lesezeit
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Eine Baustelle, an der mehrere Personen eine Leitung verlegen
Die Verlegearbeiten laufen auf Hochtouren, rund 80 Prozent der Gasleitung sind bereits fertig. Foto: Energie Steiermark
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Zwischen Bruck und dem Liesingtal entsteht um 50 Millionen Euro eine rund 26 Kilometer lange hochmoderne neue Gasleitung.

Über gut 26 Kilometer und 4300 Höhenmeter zieht sich die neue Gasleitung, die die Energie Steiermark derzeit zwischen Bruck und St. Michael/Traboch im Liesingtal errichtet. Der Bau erfolgt unter anspruchsvollen Bedingungen, etwa ein Drittel der Strecke verläuft durch steile Hanglagen mit Neigungen von bis zu 40 Prozent, in einzelnen Abschnitten sogar von bis zu 55 Prozent. Die Baukosten belaufen sich auf rund 50 Millionen Euro.

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Wasserstoffgeeignet

Die technische Besonderheit der neuen Leitung liegt in ihrer Eignung zum Transport reinen Wasserstoffs. Er ist weitaus flüchtiger als Erdgas und diffundiert durch Materialien, die für andere Gase dicht sind. Entsprechend hoch sind die Anforderungen ans Material der Rohre sowie an die insgesamt 2400 Schweißnähte entlang der Strecke.

Die Pipeline-Baustelle im Bereich der Niederung. Foto: Energie Steiermark

20 Meter unterm Fluss

Die Trasse unterquert insgesamt dreimal die Eisenbahngleise und als besondere Herausforderung zwischen Niklasdorf und Proleb sogar die Mur. Bis zu 20 Meter unterhalb der Flusssohle verläuft eine knapp 400 Meter lange Bohrung. Der Leitungsabschnitt wurde auf einem Feld in Proleb komplett vorgefertigt und fix verschweißt und wird in einem Stück unter der Mur durch die Bohrung geführt. Mittlerweile sind rund 80 Prozent der Rohrleitung verlegt, auch ein großer Teil der Oberflächenwiederherstellung ist fertig. Der Abschluss aller Arbeiten ist für Ende des heurigen Jahres vorgesehen.

Die Vorstände Werner Ressi (li.) und Martin Graf beim Lokalaugenschein vor einem der zahlreichen Hangabschnitte. Foto: Energie Steiermark

Lokalaugenschein

Am Montag fand in Niklasdorf ein Medientermin mit Lokalaugenschein statt. Die Vorstände der Energie Steiermark Martin Graf und Werner Ressi betonten dabei die Bedeutung der Pipeline für die Weiterentwicklung einer modernen, leistungsfähigen Energieinfrastruktur und damit die langfristige Stärkung des Wirtschaftsraums Steiermark. „Mit dem Projekt schaffen wir schon heute die Voraussetzungen, um erneuerbare Gase als Energieträger künftig zuverlässig und effizient zu transportieren und damit die Versorgung langfristig abzusichern“, sagten sie.

Bruck an der Mur Energie Steiermark Niklasdorf Obersteiermark Proleb St. Michael Traboch
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