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Startseite » Trofaiach: Die Musik ist ihr halbes Leben
Lokales

Trofaiach: Die Musik ist ihr halbes Leben

Karl Doppelhofervon Karl Doppelhofer10. August 20262 Minuten Lesezeit640 Aufrufe
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Eine Frau mit Blumenkranz im grauen Haar steht auf einer Wiese, im Hintergrund 15 Frauen in Trachtenkleidung, die Hände jubelnd in die Höhe gestreckt
Elfriede Pfaller ist 80 und "ihr" Singkreis Gai 40 Jahre jung. Die Mitglieder ließen ihre Chorleiterin in St. Peter-Freienstein hochleben. Foto: Fotoliesl
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Der Singkreis Gai feiert 40-jähriges Bestehen, Chorleiterin Elfriede Pfaller den 80er. Von ihren Sängerinnen gab’s dazu eine Überraschung.

Seit nunmehr vier Jahrzehnten ist der Singkreis Gai ein fester und geschätzter Bestandteil des kulturellen Lebens in Trofaiach und Umgebung. Mit ihren fröhlichen, frischen und – je nach Anlass – besinnlichen Volksliedern erfreuen die Damen des Chores regelmäßig ihr Publikum. Während die Besetzung des Chores im Laufe der 40 Jahre immer wieder wechselte, blieb eine Konstante von Anfang an bestehen: Chorleiterin Elfriede Pfaller. Die pensionierte Hauptschullehrerin prägt den Singkreis Gai seit der Gründung mit viel Herzblut und musikalischem Geschick.

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Tag der offenen Tür am 22. Oktober bei Pax in Leoben.

Doppelter Jubeltag

Zeitgleich mit dem 40-jährigen Bestandsjubiläum des Chores feierte Elfriede Pfaller ihren 80. Geburtstag. Zu diesem Anlass überraschten die Sängerinnen ihre Chorleiterin in der Pfarrkirche St. Peter-Freienstein mit einem feierlichen Spalier, geistlichen Liedern, besinnlichen Texten und schwungvollen Volksliedern. Im Anschluss wurde der doppelte Jubeltag im Freiensteinerhof bei kulinarischen Köstlichkeiten und in geselliger Runde gefeiert.

Vielseitig im musikalischen Einsatz

Ob beim traditionellen Adventeinsingen, beim Fleischweihen, beim Maisingen und den Maiandachten, bei Erntedankfesten, Roraten oder zu feierlichen Anlässen wie Einweihungen und Geburtstagen: Der Singkreis Gai verleiht vielen Veranstaltungen den musikalischen Rahmen. Auch über die Landesgrenzen hinaus ertönten die Stimmen des Chores: Ein Auftritt auf der Insel Kreta legte einst den Grundstein für eine langjährige steirisch-griechische Freundschaft.

Die Frauen des Singkreises Gai, größtenteils im eigenen Gai-Dirndl, bei der Feier in der Pfarrkirche St. Peter-Freienstein. Foto: Fotoliesl

Eigenes Gai-Dirndl

Ein besonderes Markenzeichen des Frauenchores ist die eigene Tracht. Ende der 1990er-Jahre hatte das langjährige Mitglied Helga Zisler die Idee, ein speziell entworfenes Dirndl zu kreieren. Nach intensiven Recherchen, unter anderem im Volkskundemuseum Graz, entstand das „Gai-Dirndl“, seither Auftrittskleidung des Chores. Das typische Erkennungsmerkmal ist die Hornklee-Stickerei im Rückenteil.

Geburtstag Jubiläum St. Peter-Freienstein Trofaiach
Karl Doppelhofer
Karl Doppelhofer

Aufgewachsen in Langenwang im Mürztal, jetzt in Bruck an der Mur daheim. Hat sich 1997 als Quereinsteiger in den Journalismus verirrt und nimmer rausgefunden. Redaktionsleiter der Rundschau seit deren Gründung im Jahr 2012.

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