Das „Generationen-Wohnen“ in Wald am Schoberpaß ist in Vorbereitung. Läuft alles nach Plan, könnte das Haus 2028 bezugsfertig sein.
Im Ortskern von Wald am Schoberpaß, an der Kreuzung von Haupt- und Mellingstraße, ist das Projekt Generationen-Wohnen in Vorbereitung. Geplant sind zwölf barrierefreie Wohnungen, die auf junge Menschen auf der Suche nach der ersten eigenen Bleibe ebenso zugeschnitten sind wie auf ältere Personen, die in gutem Umfeld eigenständig wohnen möchten. „Heuer werden Förderungen und Planung geklärt, nächstes Jahr soll Baubeginn sein“, sagt Bürgermeister Marc Landl. Somit könnte das Haus ab 2028 bezugsfertig sein.
Gut eingebettet
Umsetzungspartner ist die Wohnbaugruppe Ennstal, die das Haus auf Baurechtsbasis auf Gemeindegrund errichten will. Die Lage ist definitiv ein großer Trumpf des Projekts: Der Nahversorger „Unser G’schäft in Woid“ samt Alpencafé befindet sich direkt vor der Haustür, ebenso das Gasthaus Leitner, und zum Bahnhof sind’s fußläufig nur rund 200 Meter. Schräg gegenüber liegt zudem die Seniorenresidenz Schoberblick, mit der sich eventuell Synergien im Falle von Betreuungsbedarf ergeben könnten.
Ohne das Regionalmanagement hätten wir das nicht geschafft. Für uns als kleine Gemeinde ist es eine sehr wichtige Institution.
Marc Landl
Apropos Bahnhof: „Der neue Stundentakt der Bahn hat Wald nochmal spürbar attraktiver gemacht“, sagt Marc Landl, „als Wohnsitzgemeinde ebenso wie für Wanderer und andere Gäste.“ Für Wohnungen im neuen Haus könne man sich bereits jetzt am Gemeindeamt vormerken lassen, so Landl. Dankbar ist der Bürgermeister für die Unterstützung durch das Regionalmanagement Obersteiermark Ost beim Erarbeiten des Konzepts und bei der Förderabwicklung. „Ohne das Regionalmanagement hätten wir das nicht geschafft. Für uns als kleine Gemeinde ist es eine sehr wichtige Institution“, sagt Landl.





