An der Stelle des Felssturzes vom Februar werden an der B20 dauerhafte Absicherungen errichtet, im September soll die halbseitige Straßensperre aufgehoben werden.
Nach einem Felssturz am 23. Februar musste die B20 Mariazeller Straße zwischen Thörl und Kapfenberg neun Tage lang gesperrt werden. Nachdem auf einer Länge von rund 60 Metern drei Meter hohe temporäre Sicherungsnetze an Bäumen befestigt und Betonleitwände aufgestellt wurden, ist sie seither halbseitig wieder frei, der Verkehr wird ampelgeregelt. Jetzt hat in diesem Abschnitt die Errichtung dauerhafter Schutzmaßnahmen begonnen.
Rund 640.000 Euro
„Nach Ausschreibung und Vergabe haben die Arbeiten, die sich auf rund 640.000 Euro belaufen werden, diese Woche begonnen“, sagt die steirische Verkehrslandesrätin Claudia Holzer und fügt an: „Ab voraussichtlich Mitte September kann die halbseitige Sperre mit Ampelregelung aufgehoben werden und die B20 ist dann in diesem Abschnitt wieder frei befahrbar.”
Netze und Beton
Die wesentlichen Maßnahmen beschreibt Projektleiter Markus Adam von der Abteilung 16 für Verkehr und Landeshochbau: „Zum einen werden zwei Steinschlagschutznetze mit einer Gesamtlänge von rund 155 Metern und einer Höhe zwischen drei und fünf Metern errichtet, zum anderen werden Böschungsbereiche im Ausmaß von 80 Metern vernetzt. Unmittelbar hangseitig und parallel zum Radweg, der dann auch wieder befahrbar sein wird, wird eine 30 Meter dauerhafte Betonleitwand installiert.”





