Vor mehr als 3000 Zusehern feierten die KSV Kängerus einen 3:2-Heimsieg gegen Lustenau im zweiten Finalspiel der österreichischen Eishockeyliga.
Nach der 2:4-Auswärtsniederlage in Lustenau im ersten Spiel der Finalserie standen die KSV Kängerus beim zweiten Spiel in der heimischen Kapfenberger Stadthalle unter Druck. Die von Jennifer Zirngast interpretierte österreichische Bundeshymne war die perfekte Einstimmung auf das zweite Finalspiel um den Titel in der österreichischen Eishockeyliga, zu dem mehr als 3000 Zuseher in die Kapfenberger Stadthalle kamen.
Drei Treffer in der Anfangsphase
Die KSV-Cracks starteten perfekt ins Spiel, nach nur 87 Sekunden erzielte Pierre Graf nach einem Zuspiel von Christoph Draschkowitz die 1:0-Führung. Nur wenige Minuten später konnte Robin Wüstner für Lustenau ausgleichen, ehe Kevin Moderer in der siebenten Minute erneut die Kängurus in Führung schoss. In der 35. Minute glich Lucas Haberl für Lustenau wieder aus. Den Siegtreffer zum 3:2-Endstand für die Kapfenberger erzielte Michael Malle in der 41. Spielminute.
Top-Kulisse als Erfolgsfaktor
„In Lustenau machte das erste Drittel den Unterschied. Wir haben uns ein bisschen ans Tempo gewöhnen müssen und das war, glaube ich, die schwierigste Umstellung für uns, was wir heute aber gut gemeistert haben. Heute haben wir die Tore vorgelegt und es ist in einer Finalserie immer einfacher, wenn man vorne ist“, sagt KSV-Spieler Kevin Moderer. Für Trainer Kris Reinthaler war auch der Faktor Zuseher ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg: „Es war das Spiel des Jahres. Wir stehen im Finale und die Halle ist rammelvoll. Das ist das schönste Gefühl für uns und es hat uns auch wirklich den Sieg beschert.“
Fanbus ins Ländle
Am Samstag, dem 21. März, findet nun in Lustenau das entscheidende dritte Spiel der „Best of three“-Finalserie statt. Spielbeginn ist um 17.30 Uhr. Geplant ist seitens der Kängurus ein Fanbus für das Spiel im Ländle. Nähere Infos dazu gibt es über die Social-Media-Kanäle der KSV-Eishockey. Für alle, die im Mürztal gemeinsam die Daumen drücken wollen, gibt es einen Livestream in der Steirerstubn in St. Lorenzen.




