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Startseite » Elektro und Hybrid überholen Verbrenner
Motor

Elektro und Hybrid überholen Verbrenner

Karl Doppelhofervon Karl Doppelhofer12. Februar 20264 Minuten Lesezeit
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Ein Auto steht an einer elektrischen Ladestation
2025 machten Autos mit gänzlich oder teilweise elektrischem Antrieb zum ersten Mal mehr als die Hälfte der Pkw-Neuzulassungen aus. Foto: AdobeStock
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2025 war das Jahr einer Energiewende auf den Straßen. Erstmals waren weniger als die Hälfte der neu zugelassenen Pkw pure Verbrenner.

Der Rückgang klassischer Benzin- und Dieselmotoren ohne elektrische Unterstützung hat sich über Jahre kontinuierlich abgezeichnet. Die Entwicklung verlief lange ziemlich linear, im vergangenen Jahr gab es jedoch einen regelrechten Erdrutsch in der regionalen Zulassungsstatistik. Mit 62,7 Prozent hatten die Verbrenner 2024 unter den Neuwagen mit Kennzeichen BM, LE und LN noch klar die absolute Mehrheit, 2025 sind sie auf 46,9 Prozent abgesackt.

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Hybrid-Boom

Zum ersten Mal haben somit Elektroautos und Hybride die orthodoxe Benzin- und Dieselfraktion überholt. Der Löwenanteil des Umschwungs geht aufs Konto der Hybride. Vier von zehn neu zugelassenen Pkw in der Region waren mit einer Antriebskombi aus Elektro und Verbrenner ausgestattet. Der regionale Trend deckt sich übrigens weitgehend mit dem österreichischen: bundesweit liegen Hybride in etwa gleich, rein Elektrische sind etwas stärker vertreten als in der Obersteiermark.

2025: Neuzulassungen Pkw Kennzeichen BM, LE und LN
Gesamt5467Marktanteil
Benzin194635,6 %
Diesel61711,3 %
Benzin-Hybrid179632,8 %
Diesel-Hybrid3827,0 %
Elektro72613,3 %

Hohe Nachfrage

Über Hintergründe und Trends hat sich die Rundschau mit Hubert Oswald unterhalten. Er ist Verkaufsleiter im Autohaus Huber, das an den Standorten Kapfenberg, Bruck und Niklasdorf insgesamt sechs Neuwagenmarken anbietet. „Die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen steigt definitiv“, so Oswald. „Für Firmenkunden ist die E-Mobilität interessant, weil die Vorsteuer abgezogen werden kann und für rein elektrische Dienstwagen auch kein Sachbezug angesetzt wird“, sagt er. „Und auch Private, die Photovoltaikanlagen zuhause haben, fragen verstärkt nach. Denn der effizienteste Sonnenstrom ist immer der, den man selbst verbraucht. Umso mehr, wenn man sich die Einspeisetarife ansieht.“

Hubert Oswald leitet den Verkauf in den Autohäusern Huber in Kapfenberg, Bruck und Niklasdorf. Foto: KD

Newcomer und Routinier

Bei der Aufsteigermarke BYD – ihr Absatz in der Region hat sich im vergangenen Jahr vervierfacht – sei bis dato auch die Neugier ein wesentlicher Faktor. „Den Newcomer wollten sich zahlreiche Kunden eben einfach einmal anschauen, und bemerkenswert viele sind dann auch gleich dabei geblieben und haben gekauft.“ Und BMW habe es insofern geschickt gemacht, als alle Modelle in allen Varianten angeboten werden. „Sie haben sich sehr breit aufgestellt“, sagt Oswald.

Kilometerfrage

Limitierend sei auf dem reinen Elektromarkt noch die Reichweitenskepsis. „Derzeit ist das Thema noch in vielen Köpfen, aber auch das wird sich erledigen bzw. hat es sich großteils schon erledigt. Denn die Batterietechnik entwickelt sich und ermöglicht steigende Kapazitäten.“ Der neue BMW iX3 zum Beispiel werde mit einer Reichweite von gut 800 Kilometern auf den Markt kommen. „Und in den nächsten drei Jahren werden wir wohl bei 1000 Kilometern angekommen sein“, so Oswald.

Megawatt-Laden

Apropos 1000, parallel zur Evolution der Batterien mache auch das Laden große Fortschritte. „BYD plant die Installation von öffentlichen Ladesäulen mit 1000 Kilowatt Ladeleistung“, sagt Oswald. Laut Hersteller wird das elektrische „Volltanken“ damit eine Angelegenheit von fünf Minuten sein. „Am Anfang war es auch ein Problem, dass es nur teure Elektroautos gegeben hat. Mittlerweile hat sich das Preisniveau deutlich angeglichen“, sagt Oswald. Deshalb seien auch einst wichtige Aspekte wie Förderungen oder die Frage nach der motorbezogenen Steuer keine wesentlichen Faktoren mehr bei der Kaufentscheidung.

Der Hybrid-Höhenflug

Dass in der Zulassungsstatistik nicht die rein elektrischen, sondern die Hybrid-Antriebe am stärksten zugelegt haben, sei vollkommen nachvollziehbar, merkt Oswald an: „Sie vereinen das gewachsene Vertrauen in die Verbrennertechnik mit den Vorteilen des E-Antriebs. Und zahlreiche Plug-in-Hybride haben mittlerweile rein elektrische Reichweiten, die den Alltagsbetrieb mit kaum Spritverbrauch erlauben.“ Der pure Verbrenner, wenn auch auf dem absteigenden Ast, werde sich dennoch halten, ist Oswald überzeugt. „Jedenfalls solange es kein Verbot gibt.“

„Batterien halten“

Auf dem Gebrauchtmarkt haben E-Autos ihre Rolle freilich erst zu spielen begonnen. „Eine anfängliche Sorge ist inzwischen widerlegt“, sagt Oswald, „nämlich, dass die Batterien stark nachlassen könnten. Sie tun das tatsächlich kaum, wie alle Messungen zeigen.“ Der elektrische Gebrauchtwagenmarkt werde sich quasi organisch mit dem Gesamtmarkt mitentwickeln.

Marktdetails Elektro

Ein grünes Fahrzeug mit Coupé-Karosserie und Elektroantrieb fährt von links nach rechts
Skoda (im Bild das Modell Enyaq Coupé) war im Jahr 2025 die Marke mit den meisten Elektro-Zulassungen in der Region. Foto: Werk
MarkeStückzahl Elektro
Skoda142
Volkswagen81
Tesla81
BYD64
Renault57
Volvo40
Hyundai34
Cupra33
BMW32
Kia26
Ford25
Audi18
Anteil Elektro am Gesamtabsatz
Tesla, Polestar, Smart je100,0 %
BYD72, 7 %
Leapmotor50,0 %
Renault35,2 %
Porsche33,3 %
Volvo27,0 %
Pkw-Neuzulassungen Kennzeichen BM, LE und LN im Jahr 2025

Marktdetails Hybrid

Keine andere Marke hat 2025 in der Region so viele Hybride auf die Straße gebracht wie BMW (im Bild X3). Foto: PA
MarkeStückzahl Hybrid
BMW314
Dacia267
Volkswagen235
Toyota129
Volvo108
Mercedes Benz106
Suzuki106
Mazda103
Cupra101
Audi100
Ford80
Skoda73
Anteil Hybrid am Gesamtabsatz
DS, Honda, Land Rover, Lexus, Suzuki je100,0 %
Jeep95,5 %
Subaru93,9 %
Mazda93,6 %
BMW85,8 %
Nissan80,0 %
Pkw-Neuzulassungen Kennzeichen BM, LE und LN im Jahr 2025

Marktdetails Verbrenner

Seat (im Bild der aktuelle Ibiza) war 2025 die Marke mit der höchsten Verbrennerquote. 96 von 100 Seats waren Benziner oder Diesel ohne Hybrid-Assistenz. Foto: Werk
MarkeStückzahl Verbrenner
Volkswagen715
Skoda596
Seat293
Dacia157
Audi104
Mitsubishi102
Kia98
Hyundai78
Mercedes Benz77
Cupra64
Renault54
Ford43
Anteil Verbrenner am Gesamtabsatz
Seat95,8 %
Mitsubishi79,1 %
Skoda73,5 %
Volkswagen69,4 %
Kia67,6 %
Citroen65,6 %
Pkw-Neuzulassungen Kennzeichen BM, LE und LN im Jahr 2025
Audi BMW BYD Citroen Cupra Dacia DS Ford Honda Hubert Oswald Hyundai Kia Land Rover Lexus Mazda Mercedes Benz Mitsubishi Nissan Polestar Porsche Renault Seat Skoda Smart Suzuki Tesla Toyota Volkswagen Volvo VW
Karl Doppelhofer
Karl Doppelhofer

Aufgewachsen in Langenwang im Mürztal, jetzt in Bruck an der Mur daheim. Hat sich 1997 als Quereinsteiger in den Journalismus verirrt und nimmer rausgefunden. Redaktionsleiter der Rundschau seit deren Gründung im Jahr 2012.

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