Beim bereits traditionellen Tag der offenen Konten informierten die KPÖ-Mandatare aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag über die Unterstützung durch ihren Sozialfonds.
Mit rund 12.000 Euro unterstützte die KPÖ im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag im vergangenen Jahr 106 Menschen in finanziellen Nöten. Der Sozialfonds wird von den Gehältern der KPÖ-Mandatare auf Landesebene und in der Stadt Graz gespeist. „2600 Euro behält sich jeder Mandatar, dies orientiert sich am österreichischen Medianeinkommen. Der Rest fließt in den Sozialfonds, im heurigen Jahr waren dies mehr als 300.000 Euro in der Steiermark“, erklärte der Landtagsabgeordnete Alexander Melinz bei einem Medientermin in Mürzzuschlag. Beim sogenannten Tag der offenen Konten informierte er gemeinsam mit den Gemeinderäten Franz Rosenblattl (Mürzzuschlag), Jürgen Klösch (Bruck) und Mario Zver (Kindberg) sowie Regionalsekretär Sebastian Pichler (Kapfenberg) über die Verwendung des Sozialfonds im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag.
„Wir verteilen hier keine Almosen, es gibt von uns kein Bargeld, sondern wir verteilen etwa Gutscheine für Lebensmittel und zahlen Rechnungen“, sagte Jürgen Klösch. „Der Großteil der Unterstützung wurde für den Lebensbedarf, dazu zählen Lebensmittelgutscheine, Bekleidung und auch Bestattungskosten, sowie für Wohnkosten wie Mietzins-, Strom- und Heizungszahlungen aufgewendet“, so Sebastian Pichler. Neben der schnellen finanziellen Unterstützung in Notlagen bietet die KPÖ einmal pro Woche in Mürzzuschlag und Kapfenberg auch Sozialberatungen an. „Oft fehlt den Menschen auch einfach die Information, wo sie Unterstützung beantragen können“, sagte Pichler. „Durch die Kombination aus gestiegenen Mieten und höheren Lebensmittelkosten mit den sozialen Einschnitten auf Landesebene kommen immer mehr Menschen aus der sogenannten Mittelschicht und auch Berufstätige in finanzielle Nöte“, sagte Alexander Melinz. „Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, dass die Gemeinden trotz der aktuell schwierigen Finanzlage keine Sozialförderungen streichen“, so Jürgen Klösch.




