Beiträge von Karl Doppelhofer

Karl Doppelhofer

Aufgewachsen in Langenwang im Mürztal, jetzt in Bruck an der Mur daheim. Hat sich 1997 als Quereinsteiger in den Journalismus verirrt und nimmer rausgefunden. Redaktionsleiter der Rundschau seit deren Gründung im Jahr 2012.

Zwei Männer und eine Frau in formaler Kleidung, der Bildabschnitt mit einem der Männer ist abgerissen

Stadtrat Walter Reiter (Namensliste Reiter) hat die Zusammenarbeit mit SPÖ und Grünen aufgekündigt. Stadtparteivorstand der SPÖ berät am Montag, wie es weitergehen soll. Die Leobener Dreierkoalition von SPÖ, Liste Reiter und Grünen ist Geschichte. Walter Reiter hat die Zusammenarbeit am Donnerstag, dem 12. März 2026, für beendet erklärt. Mit 13 Sitzen für die SPÖ, zwei für Reiter und einem für die Grünen hatte die selbstbetitelte „Allianz für Leoben“ im Gemeinderat mit insgesamt 31 Sitzen bisher eine 16:15-Mehrheit. Diese ist nunmehr dahin. Ein „indiskutables“ Ultimatum „Ich bin überrascht, dass Reiter damit heute an die Öffentlichkeit gegangen ist“, sagt Bürgermeister Kurt Wallner…

Mehr Lesen
Sieben formell gekleidete Männer stehen neben einem in den Farben Lila und Orange lackierten Bus.

Der städtische Busverkehr im Raum Bruck-Kapfenberg wird auf rein elektrisch umgestellt. An der Präsentation des jüngsten E-Citybusses nahm auch der Verkehrsminister teil. In Anwesenheit eines sehr prominenten Gastes wurde in Kapfenberg ein weiterer vollelektrischer Citybus in Dienst gestellt. Verkehrsminister Peter Hanke war mit dabei, als Bürgermeister Matthäus Bachernegg und das Team rund um MVG-Geschäftsführer Gerhard Deutsch den knallig in Violett und Orange lackierten neuen Bus offiziell in den Stadtverkehr entsandten. Bundesförderung Deutsch nutzte den Besuch des Ministers, um für die Unterstützung durch den Bund bei der Umstellung der Flotte zu danken. In die Anschaffung von insgesamt 13 elektrischen Bussen samt…

Mehr Lesen
Fünf Männer und eine Frau stehen im Freien neben einem Werbeaufsteller mit der Aufschrift "Energiegenossenschaft Hochschwab Süd", im Hintergrund ein Dach mit Photovoltaikanlage und die Kirche von Turnau

Eine Energiegenossenschaft soll die Eigenständigkeit in der Region Hochschwab Süd stärken. Die Gemeinden Aflenz, Thörl und Turnau sind als Fixabnehmer an Bord. Strom, der in der Region erzeugt wird, auch direkt in der Region verbrauchen – das ist die Grundidee hinter Energiegemeinschaften. Sie tragen zur Entlastung der übergeordneten Netze bei, die Mitglieder sparen entsprechend bei den Transportkosten, sprich, bei Netzentgelt und Elektrizitätsabgabe. Kleine Produzenten können zu guten Konditionen einspeisen. Eine regionale Energiegemeinschaft ist auf das Einzugsgebiet eines einzelnen Umspannwerks beschränkt. Gemeinden als Abnehmer Ein solches befindet sich im Thörler Ortsteil Büchsengut, und neben der Standortgemeinde versorgt es auch Aflenz und…

Mehr Lesen
Eine Jagdhornbläsergruppe in jagdlicher Tracht spielt in einem mit rund 300 Zuhörern besetzten Saal

Das Mürztaler Jägerseminar hat seit 25 Jahren Tradition, heuer lockte es mit besonders spannenden Themen mehr als 300 Gäste ins VAZ Krieglach. Abschusspläne, die Gamsjagd und rechtliche Rahmenbedingungen der Jagd waren die Themen des diesjährigen Jägerseminars, zu dem die Zweigvereine Mürzzuschlag und Kindberg des steirischen Jagdschutzvereins, das Jagdamt Mürzzuschlag und die Forstliche Ausbildungsstätte Pichl gemeinsam nach Krieglach luden. Das Programm weckte großes Interesse, mehr als 300 Jägerinnen und Jäger hatten sich im Veranstaltungszentrum eingefunden. Plan ohne Behörde Wildbiologe Robin Sandfort referierte zum Thema Abschussplan und berichtete von Ansätzen in deutschen Bundesländern, ohne behördliche Vorgaben auszukommen. In Baden-Württemberg beispielsweise wird ohne…

Mehr Lesen
Das Amtshaus der Marktgemeinde Turnau, im Vordergrund eine Grünfläche

Amtshaus, Wohnbauten, neue Sportplatzkabinen und vieles mehr – die Jahresvorschau der Gemeinde Turnau fällt auch heuer umfangreich aus. Noch in der ersten Jahreshälfte wird in Turnau mit der Sanierung des Amtshauses begonnen. In die Erneuerung der Fassade, des Daches und der Fenster werden rund 350.000 Euro investiert. Das sagten Bürgermeister Stefan Hofer und Vize Berthold Strobl bei einem Besuch im Büro der Obersteirischen Rundschau in Begleitung der unter anderem für die Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde zuständigen Mitarbeiterin Hanna Fladl. „Das Amtsgebäude ist zwar nicht unter Denkmalschutz, der Charakter des Hauses wird bei der Sanierung aber dennoch beibehalten“, so Berthold Strobl. Mit…

Mehr Lesen
Ein bärtiger Mann in einem Raum mit Jagdtrophäen an den Wänden, in Händen hält er ein kapitales Hirschgeweih

Erwin Kappel verbindet Handwerkstradition und Social-Media-Kultur. „Hallo, große Welt“, lautet der Gruß des Tierpräparators an seine 68.000 Follower, die ihn für Authentizität und kernige Sprüche schätzen. Dass traditionelles Handwerk und Social Media sehr gut Hand in Hand gehen können, stellt der Präparator Erwin Kappel aus Kammern unter Beweis. Als „Influrator“ kennt man ihn auf der Plattform Instagram, auf der er aktuell rund 68.000 Follower hat. Seit zwei Jahren flimmert der 39-Jährige über die Handybildschirme seiner Fangemeinde, mit Einblicken in die Werkstatt, aber auch ins Privatleben, und immer wieder auch mit kernigen Sprüchen. Kein Heile-Welt-Kanal „Zu Beginn waren es 150 Follower,…

Mehr Lesen
Eine junge Frau mit mehreren Tätowierungen sitzt in Korsage, Strumpfhose, Boxerstiefeln und fingerlosen Handschuhen vor rosa Hintergrund

Leiden, Fehldiagnosen, Frust, Gaslighting und Aufarbeitung: Die aus Frohnleiten stammende Songwriterin Fraeulein Astrid hat ihre erste deutschsprachige Single veröffentlicht. Mit ihrem neuen Song „Sag mir du erinnerst dich“ hat die aus Frohnleiten stammende AstridHirzberger alias Fraeulein Astrid vor zwei Wochen beim Protestsongcontest des Radiosenders FM4 den vierten Platz belegt. Seit dem Tag nach dem Wettbewerb ist das Lied auch auf den gängigen Kanälen (Spotify, Apple Music, etc.) verfügbar. Sehr persönlich „Wenn dein Körper langsam dein Feind wird“, lautet eine Zeile der ersten deutschsprachigen Single aus Fraeulein Astrids Feder. In dem Song arbeitet sie ihre Geschichte mit Endometriose auf. Dabei handelt…

Mehr Lesen
Zwei Männer neben einer mit Hirschtrophäen geschmückten Wand

Der Bezirk Bruck-Mürzzuschlag ist Hotspot bei Verfahren gegen Jäger wegen geringfügiger Abschussplanverfehlungen. Bei insgesamt erfülltem Plan. „Da kommen wir vor lauter Bürokratie nicht mehr dazu, uns draußen in den Revieren um das Wesentliche zu kümmern!“ Mit diesen Worten warnte der Mürzzuschlager Bezirksjägermeister Hannes Fraiß schon im vergangenen Jahr vor einer übergenauen Auslegung eines einzelnen Unterabsatzes im Jagdgesetz. Einer Formulierung, die – sofern auf Punkt und Beistrich befolgt – schon bei kleinsten Verfehlungen des Abschussplanes Sanktionen gegen den betreffenden Jäger vorsieht. Jedes einzelne statistisch fehlende Stück (bei landesweit mehr als 50.000 Reh-Abschüssen pro Jahr, Anm.) muss demnach gemeldet und auf gut…

Mehr Lesen
Mit Etiketten versehene Trophäen und Gämsen und Rehen bei einer Bewertung

Was es mit den alljährlichen Trophäenschauen auf sich hat. Plus: Alle Termine im Verbreitungsgebiet der Rundschau. Kurz vor Abschluss des Jagdjahres mit Ende März stehen in allen Jagdbezirken die Trophäenschauen  auf dem Programm (Termine in der Region im Link am Ende des Beitrags). Diese für jedermann zugänglichen Rückblicke sind nicht bloß Leistungsschauen, sondern in Bezug auf einzelne Wildarten gesetzliche Pflichtveranstaltungen. Männliches Rot-, Reh- und Muffelwild sowie Gamsen beiderlei Geschlechts fallen in die Kategorie „Pflichttrophäe“. Sie müssen zur Bewertung vorgelegt und öffentlich ausgestellt werden. Jede einzelne ist mit einem Anhänger versehen, aus dem hervorgeht, wann, wo und von wem das Tier…

Mehr Lesen
Eine Frau und zwei Männer sitzen an einem Tisch, ihnen gegenüber Zuhörerinnen

Rückschau und Ausblick beim Medientermin der Wirtschaftskammer Leoben, diesmal gemeinsam mit dem Wirtschaftslandesrat. Mit einem „Special Guest“ hielt die Wirtschaftskammer-Regionalstelle Leoben heuer ihren Medientermin zum Jahresauftakt ab. Wirtschaftlandesrat Willibald Ehrenhöfer hatte einen Bezirkstag auf dem Programm, und das Pressegespräch mit Obfrau Astrid Baumann und Regionalstellenleiter Alexander Sumnitsch fügte sich gut in den Zeitplan. Weitere Stationen waren die Montanuni samt Gründerzentrum ZAT und Wasserstoff-/Kohlenstoff-Zentrum, das Unternehmen Hitthaller, die Firmen Brandl und Kortschak in Trofaiach, das Gasthaus Meisenbichler in Traboch und die Produktionsschule von Jugend am Werk. Die Standortpartnerschaft „Der Strukturwandel ist ernstzunehmen, aber wir haben große wissenschaftliche Exzellenz im Land. Sie…

Mehr Lesen