Die Grünen Leoben fordern eine Baumschutzverordnung, einen Stadtplan mit kühlen Plätzen und mehr Hitzeschutz in den Gemeindewohnungen.
Bei einem Medientermin informierte die Leobener Gemeinderätin Susanne Sinz gemeinsam mit Klubobfrau Sandra Krautwaschl über aktuelle Anliegen und Initiativen der Grünen. „Leoben hat 2500 Gemeindewohnungen, viele in renovierungsbedürftigen Häusern. Diese müssen dringend thermisch saniert werden, um die Bewohner vor Hitze zu schützen und im Winter Heizenergie zu sparen. Schnell umsetzbare Maßnahmen wie Außen-Rollläden könnten rasch Abhilfe schaffen. Die Stadt Leoben kann den enormen Investitionsbedarf aber nicht alleine stemmen und braucht Unterstützung durch das Land“, so Susanne Sinz, die zudem auch eine Baumschutzverordnung fordert. „Jeder Baum im verbauten Gebiet ist kostbar als Schattenspender und Luftkühler. Hier braucht es mehr Bewusstseinsbildung, Unterstützung durch Baumgutachten, Anleitungen zur Baumpflege und vor allem auch eine Verpflichtung zur Nachpflanzung, wenn doch einmal ein Baum gefällt werden muss“, sagte Susanne Sinz. „Und auch ein eigener Stadtplan mit einem Verzeichnis von klimatisierten Orten und schattigen Grünflächen könnte helfen, heiße Tage besser zu überstehen.“ Und auch auf Landesebene fordern die Grünen mittels Anträgen und dringlichen Anfragen zahlreiche Klimawandelanpassungen. „Die Landesregierung versteckt sich in ihren kühlen Büros und tut nichts, während die Steirer verglühen. Dabei bräuchte es ganz dringend nicht nur Akutmaßnahmen für Hitzeschutz, sondern auch eine langfristige Strategie, wie die Steiermark klimafit gemacht werden kann“, so Klubobfrau Sandra Krautwaschl.






