Das Kapfenberger Tierheim erhält eine neue Unterbringung für Hunde, das Land Steiermark investiert dafür rund 700.000 Euro.
Beim Tierheim in Kapfenberg fand kürzlich der Spatenstich für den Neubau des Hundehauses statt, zu dem die Leiterin des Tierheims Jenny Goldmann unter anderen Landesrat Hannes Amesbauer, Bezirkshauptmann Bernhard Preiner, Bürgermeister Matthäus Bachernegg, Vize Hubert Suschnig und die Tierschutzombudsfrau Karoline Schlögl begrüßen konnte. „Die bisherige Unterbringung war schon sehr desolat, daher freuen wir uns jetzt auf einen echten Fortschritt“, sagt Jenny Goldmann. Ebenso Freude herrschte auch beim Bürgermeister. „Wir kämpfen seit Jahren für diese Sanierung. Heute ist ein guter Tag, ich bin enorm froh, dass es jetzt los geht“, so Bachernegg. Landesrat Hannes Amesbauer sprach von einem „großen Tag für den Tierschutz in der Steiermark.“
Neubau und Sanierung
Insgesamt investiert das Land Steiermark etwas mehr als 700.000 Euro für die Neuerrichtung des Hundehauses, dazu wurde bereits ein Grundstück von der Stadtgemeinde erworben. Im ersten Schritt wird nun ein großer Teil des bestehenden Gebäudes abgerissen. Bis Ende November entsteht dann ein Neubau mit einer Fläche von 120 Quadratmeter, auf der einerseits neue Sozialräume und Sanitärbereiche für das siebenköpfige Team entstehen und andererseits eine tiergerechte Unterbringung mit einem Wasch- und Futterplatz sowie zehn Hundeboxen geschaffen werden. Zudem werden auch die Freilaufflächen neu gestaltet. Acht Plätze werden als Hundeboxen in Containerbauweise ausgeführt und erhalten jeweils eine direkt zugängliche, überdachte Freilauffläche. Zwei weitere Unterbringungseinheiten entstehen in Massivbauweise. Sie sind insbesondere für Tiere mit besonderen Anforderungen vorgesehen, etwa für Mutterhündinnen mit Welpen. Der verbleibende Gebäudeteil wird saniert und künftig als Lager genutzt.
Gut ausgelastetes Tierheim
Beim Tag des Spatenstichs waren 24 Hunde, sieben Kleintiere und rund 90 Katze im Kapfenberger Tierheim untergebracht. „Bei den Hunden und Katzen sind wird hier ziemlich am Limit“, sagte die Leiterin Jenny Goldmann.





