Der Gebietsligist SC Gußwerk möchte in der kommenden Saison dem heimischen Nachwuchses mehr Spielzeit geben. Die Legionäre Branislav Vitek und Tomas Riso haben den Verein verlassen haben.
Der Auftakt in der Gebietsliga Mürz erfolgt am 22. August, der SC Gußwerk empfängt dabei den Unterliga-Absteiger SV Stanz. Bis dahin wartet auf Gußwerk-Trainer Gerald Waxenegger und Co-Trainer Daniel Reiter einiges an Arbeit. Der Trainingsauftakt ist vergangene Woche erfolgt, mit dabei waren nach den Abgängen von Branislav Vitek und Tomas Riso einige neue Gesichter im Kader der Kampfmannschaft. Einiges an Erfahrung bringen dabei Christoph Biber und Fabian Müller mit. Biber kommt nach einem Jahr Fußballpause vom UFC Mariazell, bei dem er nicht nur als Spieler, sonder auch zwei Jahre als Trainer tätig war. Der 35-jährige Müller kickte früher in seiner ehemaligen Heimat in Deutschland (SV Mühlhausen) und wird nun für Gußwerk auflaufen.

Neue Kräfte sollen es richten
In der neuen Saison haben einige Nachwuchshoffnungen die Chance, sich in die Kampfmannschaft des SC Gußwerk zu spielen. Philip Waxenegger, Tobias Enne, Moritz Hofbauer, Manuel Büchinger und Marcel Saupriegl wurden vom eigenen Nachwuchs in die Kampfmannschaft hochgezogen und haben die Möglichkeit, sich dort Woche für Woche zu beweisen. „Wir haben uns von zwei Legionären getrennt und möchten den jungen Spielern von der U15-Spielgemeinschaft mit Mariazell die Chance auf Spielzeit geben. Wir haben die vergangenen dreieinhalb Jahren viel Arbeit in den Nachwuchs investiert und uns gemeinsam mit den Spielern für diesen Weg entschieden“, sagte der sportliche Leiter Manuel Schmidberger. „Mit Fabian Müller und Christoph Biber kommen auch zwei Spieler dazu, die der jungen Mannschaft mit ihrer Erfahrung sicher weiterhelfen werden“, so Schmidberger. Das Saisonziel ist klar definiert: „Unser Ziel haben wir heuer aufgrund der Reduzierung der Legionäre etwas zurück geschraubt. Wir wollen die jungen Burschen bestmöglich in die Mannschaft integrieren – das ist unser Hauptziel. Wir werden aber einen Platz im Tabellenmittelfeld schaffen und wollen die Favoriten ärgern. Ich denke Oberaich, die Stanzer als Absteiger, Parschlug mit der Rückkehr von Rene Strebinger und die jungen Diemlacher nach der sehr starken Frühjahrssaison werden sich den Titel in dieser Saison ausmachen. Nicht zu unterschätzen wird Aufsteiger Bruck/Mur II sein“, sagte Schmidberger zum Abschluss.




