Verkehr, Bezirksgericht und Rehazentrum waren zentrale Punkte eines Medientermins der FPÖ Bruck-Mürzzuschlag.
Die regionale Infrastruktur war Leitthema eines Pressegesprächs des FPÖ-Trios Landesrätin Claudia Holzer, Landesrat Hannes Amesbauer und LAbg. Philipp Könighofer im Restaurant Miramonti in Bruck. „Der Ort der Pressekonferenz ist natürlich nicht zufällig“, sagte Holzer. Das Lokal gehört zur Firmengruppe des Schienenlogistikers Innofreight, die Bahn fällt in ihre Ressortzuständigkeit als Verkehrslandesrätin, und vor dem Wechsel in die Politik war sie Regionalbahnmanagerin. „Mit dem Koralmtunnel haben sich für die Steiermark viele Änderungen ergeben, und perfekt wird die Südbahn dann im Jahr 2029 oder 2030, wenn auch der Semmeringtunnel eröffnet wird“, so Holzer. Im Rahmenplan der ÖBB steht in dem Zusammenhang auch der Ausbau zwischen Bruck und Graz. Die Landesrätin ist zuversichtlich, dass der Plan halten wird und sagt: „Die ÖBB wissen ja um die Bedeutung der Verbindung, ganz speziell für den Güterverkehr.“ Holzer verwies auch auf die Instandhaltung des Straßennetzes im Bezirk – 440 Kilometer inklusive 359 Brücken sind es in Bruck-Mürzzuschlag, für die das Land zuständig ist. Zudem wird mit der neuen Trasse Hafendorf- Schirmitz in Kapfenberg das derzeit größte Neubauprojekt im Landesstraßennetz umgesetzt.
Gericht und Rehazentrum
Hannes Amesbauer ging auf die Spekulationen rund um eine Schließung des Bezirksgerichts Mürzzuschlag ein und sagte: „Wir werden uns weiterhin gegen die Ausdünnung der Regionen stellen, speziell im Oberen Mürztal. Allerdings lässt das Ministerium bislang keine konkrete Information aus, deshalb wird es eine parlamentarische Anfrage dazu im Nationalrat geben.“ Diese wird voraussichtlich NAbg. Nicole Sunitsch aus dem Nachbarbezirk Leoben einbringen. Erfreulich sei, dass sich beim Rehazentrum Aflenz zumindest eine Perspektive aufgetan habe, so Amesbauer: „Eine Schließung ist noch nicht vom Tisch, aber die PVA sucht nach einem Partner und einer Lösung.“ Zweimal sei er gemeinsam mit ÖVP-Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl und dem steirischen SPÖ-Vorsitzenden Max Lercher zu Gesprächen bei der Sozialministerin gewesen – „und nach der Sommerpause wird es ein weiteres geben.“
Ausblick 2030
Auch Philipp Könighofer, der gemeinsam mit Amesbauer die freiheitliche Bezirkspartei führt, sagte: „Wir werden bei der Reha nicht lockerlassen.“ Zur Parteiarbeit im Bezirk bzw. auf Gemeindeebene sagte Könighofer, dass Ortsgruppengründungen in Stanz und in Tragöß-St. Katharein in Vorbereitung seien. „Und ein Fernziel ist, nach der Wahl 2030 einen Bürgermeister im Bezirk zu stellen.“





