Zum Inhalt springen
Close Menu
  • Dahoam
  • Lokales
  • Wirtschaft
  • Politik
  • Motor
  • Sport
    • Fußball
  • Das ist los
  • Die Rundschau
    • Unser Team
    • Die Regionalzeitung
    • Werben in der Rundschau
    • E-Paper
    • Die Erscheinungstermine
    • Downloads
Facebook Instagram LinkedIn TikTok
  • Die Zeitung
  • Unser Team
  • Erscheinungstermine
  • Werben in der Rundschau
  • E-Paper
  • Downloads
Montag, 25. Mai 2026
Facebook Instagram LinkedIn TikTok
Obersteirische RundschauObersteirische Rundschau
Farbig SW
  • Dahoam
  • Lokales
  • Wirtschaft
  • Politik
  • Motor
  • Sport
    • Fußball
  • Das ist los
  • Die Rundschau
    • Unser Team
    • Die Regionalzeitung
    • Werben in der Rundschau
    • E-Paper
    • Die Erscheinungstermine
    • Downloads
Obersteirische RundschauObersteirische Rundschau
Startseite » Birkfelder Betrieb heizt der Kundschaft innovativ ein
Wirtschaft

Birkfelder Betrieb heizt der Kundschaft innovativ ein

Karl Doppelhofervon Karl Doppelhofer24. Mai 20265 Minuten Lesezeit
Facebook LinkedIn Email WhatsApp Copy Link
Ein Mann mit einem Holzscheit in Händen steht neben einem geöffneten Heizkessel
Johannes Perhofer an einem der in Waisen-egg selbst entwickelten Kombikessel. Die Heizung lässt sich mit Stückholz ebenso füttern wie mit Pellets. Foto: KD
Teilen
Facebook LinkedIn Email WhatsApp Copy Link

Weil Hackschnitzelheizungen Anfang der 1980er in der Wartung ein Ärgernis waren, gibt es Heizkessel „made in Waisenegg“.

„Mit wärmsten Empfehlungen“, lautet die Grußformel in seiner E-Mail-Signatur. Dass er voll und ganz für seine und seines Teams Arbeit steht, mag und kann Johannes Perhofer nicht verbergen. Er ist Eigentümer und Geschäftsführer der Birkfelder Perhofer GmbH, die sich erfolgreich als Komplettanbieter für Biomasse-Heizungen etabliert hat.

Selber, besser

Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1978 von Perhofers Vater als Gas-, Wasser- und Heizungsinstallationsbetrieb. „Beim Einbau und speziell bei der Wartung von Hackschnitzelheizungen war er immer wieder mit technischen Unzulänglichkeiten konfrontiert“, erzählt Johannes Perhofer. Und daraus  erwuchs der Gedanke, selber g’scheitere Anlagen zu entwickeln. 1985 schließlich wurde die erste eigene Hackschnitzelheizung in Waisenegg produziert.

Pionier

Hackschnitzelheizungen sind seit rund zehn Jahren nicht mehr im Programm, allerdings war Perhofer unter den Pionieren in einem anderen, bis heute erfolgreichen Bereich. „1995 hatten wir einen eigenen Pelletskessel, als einer der ersten Hersteller in Österreich“, erzählt Johannes Perhofer, „Pellets waren damals noch kaum verfügbar.“ Das hat sich in den gut 30 Jahren seither grundlegend geändert, und bei der Technologie hatte der Familienbetrieb damals somit den richtigen Riecher. Heute produziert Perhofer Kessel für Pellets, für Stückholz sowie – und das sind die Bestseller – Kombikessel für beides. 

Der Heizraum der Firma ist zugleich ein Praxis-Schauraum. Einmal im Monat finden hier Heizvorführungen statt. Foto: KD

Im „kleinen“ Segment

„Im Jahr 2002 hatten wir den ersten Kombikessel ausgestellt. Mittlerweile haben fast alle namhaften Hersteller auch welche im Sortiment“, sagt Perhofer. Sein Unternehmen hat sich auf Anlagen für Ein- und Zweifamilienhäuser spezialisiert, das stärkste Modell bringt es auf 32 Kilowatt thermische Leistung. „Wir installieren auch größere Anlagen, wir sind ja nach wie vor auch ein ganz klassischer Gas-, Wasser-, Heizungsinstallationsbetrieb, aber die produzieren wir nicht selbst“, so Perhofer.

Bei zirka 90 Prozent der Anlagen sind wir Komplettanbieter und liefern alles aus einer Hand.

Johannes Perhofer

Die im Haus entwickelten und gebauten Heizungen werden größtenteils auch vom eigenen Team installiert. „Bei zirka 90 Prozent unserer Anlagen sind wir Komplettanbieter und liefern alles aus einer Hand. Deshalb können wir auch preislich gut mithalten, weil es keine Zwischenhandelsspanne gibt. Von der Beratung und Planung über den Einbau bis zur Inbetriebnahme kriegt der Kunde alles von uns. Und oft organisieren wir auch andere Gewerke mit, den Elektriker zum Beispiel, oder wenn für einen Lagerraum umgebaut werden muss“, schildert Johannes Perhofer.

Links, rechts, umgekehrt

Die rohen Kesselkörper werden von einer Partnerfirma geschweißt, der Zusammenbau samt Elektrik und Programmierung erfolgt im Betrieb in Waisenegg. Bei der Konfiguration der Anlagen herrscht entsprechend große Flexibilität. Beim Kombikessel kann je nach räumlicher Gegebenheit beim Kunden der Pelletsbrenner links oder rechts am Stückgutofen angebracht sein. Auch in welche Richtung sich die Türen öffnen, ist frei wählbar. Für den schonenden Transport der Pellets zum Kessel kommen entweder flexible Förderschnecken oder ein Saugsystem zum Einsatz.

Pelletsbrenner vor dem Zusammenbau in der Werkstatt. Er kann je nach Kundenwunsch links oder rechts am Kombikessel angebracht werden. Foto: KD

Das Detail im Blick

„Dadurch, dass wir alles selber abdecken, bekommen wir auch aus allen Bereichen Feedback von den Kunden. Und manchmal sind Dinge dabei, die wir direkt in weitere Verbesserungen ummünzen können“, sagt Perhofer. Bei der Touchscreen-Steuerung beispielsweise. „Da wurden wir gefragt, wie man den Screen putzen kann, ohne dass man dabei unabsichtlich etwas verstellt. Wir haben eine Sperrfunktion eingebaut. Wenn man die drückt, ist der Bildschirm für eine Minute inaktiv und man kann drüberwischen, ohne dass irgendwas passiert.“ Innovative Lösungen sind eben oft in alltäglichen Details gefragt.

Kombi dominiert

Verkauft werden zu zirka 70 Prozent Kombikessel. „Die wenigsten wollen sich bei der Umstellung von fossilen Brennstoffen ausschließlich von Pellets abhängig machen“, sagt Perhofer. Das habe teils mit den Unwägbarkeiten auf dem Energiepreissektor zu tun, aber nicht nur: „Gerade in unserer Gegend haben viele Leute entweder selber oder in der Familie Brennholz, oder sie haben einen verlässlichen und preislich fairen Lieferanten in der Nähe, und da bietet sich die Kombi natürlich an.“

Wir setzen rund 80 Kessel im Jahr ab. Als die Förderungen zwischenzeitlich so hoch waren, sind es 120 gewesen.

Johannes Perhofer

In der Firma sind insgesamt 15 Personen beschäftigt. „Alles gute Leute“, lobt Perhofer, „und deshalb sind wir auch seit eineinhalb Jahrzehnten schon die gleiche Mannschaft.“ Und bei dieser Mannschaft blieb es auch, als großzügige kombinierte Förderungen von Bund und Land zwischenzeitlich einen Boom beim Heizungstausch auslösten. „Wir setzen für gewöhnlich rund 80 Kessel pro Jahr ab. Als die Förderungen so hoch waren, sind es auf einmal 120 gewesen. Wir haben das unter erhöhtem Aufwand mit der gleichen Belegschaft bewältigt, da haben sich alle voll reingehaut“, sagt Perhofer. „Es hat sich wieder auf ein normales Maß eingependelt, und wir können das entspannt sehen, weil wir jetzt nicht das Problem haben, dass wir auf der Personalseite reagieren müssten.“

Die Kesselkörper werden von einem Partnerbetrieb geschweißt, die gesamte technische Ausstattung erfolgt in Waisenegg. Foto: KD

Birkfeld Perhofer
Karl Doppelhofer
Karl Doppelhofer

Aufgewachsen in Langenwang im Mürztal, jetzt in Bruck an der Mur daheim. Hat sich 1997 als Quereinsteiger in den Journalismus verirrt und nimmer rausgefunden. Redaktionsleiter der Rundschau seit deren Gründung im Jahr 2012.

Auch Gerne gelesen

Eine blonde Frau im weißen Gewand schaut in die Kamera.

„Rohrer ist dort, wo die Industrie sitzt“

25. Mai 2026
Ein Mann in Anzug

Wolfgang Plasser bleibt Pankl-Vorstand

21. Mai 2026
Vier Frauen, ein Mann und ein Kind halten Blumen und Mehlspeisen

Brucker Konditorei feiert ihren 40er

21. Mai 2026
Anzeige
Pax Bestattung in Leoben und Knittelfeld
Anzeige
Rundumbetreuung Tatjana. Weil es zu Hause am schönsten ist

Schon gelesen?

Zwei Spieler kämpfen um den Ball.

Unterliga Nord B: Titelkampf ist entschieden

25. Mai 2026
Ein Spieler in Rot ist in Ballbesitz.

Unterliga Nord A: Auf- und Abstieg weiter offen

25. Mai 2026
Ein Spieler in weiß ist im Ballbesitz.

39 Volltreffer in der Gebietsliga Mürz

25. Mai 2026
Eine Jugendfußballmannschaft in blauen Dressen jubelt nach einem Spiel gemeinsam auf dem Fußballplatz. Die Spieler und Betreuer posieren am Abend vor der Anzeigetafel mit erhobenen Fäusten für ein Gruppenfoto.

Meistertitel für Kindberger U16-Kicker

25. Mai 2026
Eine blonde Frau im weißen Gewand schaut in die Kamera.

„Rohrer ist dort, wo die Industrie sitzt“

25. Mai 2026
Anzeige
Neue Frühlings- und Hochzeitskollektion bei Trachten Feiler in Trofaiach eingetroffen!

Über uns


Rundschau Logo Die Obersteirische Rundschau informiert über lokale und regionale Geschehnisse. Gesellschaftliche, wirtschaftliche, politische, kulturelle und sportliche Informationen sowie ein Serviceteil stehen dabei im Vordergrund. Ein besonderes Anliegen ist es dabei, die Stärken und die Leistungsfähigkeit der Region und vor allem der Menschen aufzuzeigen.

Kontakt


Obersteirische Rundschau Medien GmbH
Adresse: Grazer Straße 11, 8600 Bruck an der Mur
Mail: office@rundschau-medien.at
Telefon: +43 3862 8989 250
Facebook Instagram TikTok LinkedIn
© 2026 Obersteirische Rundschau Medien GmbH
  • Cookie-Einstellungen
  • Barrierefreiheit
  • Datenschutz
  • Impressum
  • AGB

Tippe oben und drücke Enter, um zu suchen. Drücke Esc, um abzubrechen.