Obersteirische Rundschau, 4./5. Mai 2022, Ausgabe Mürztal-Waldheimat

Seite 30 4./5. Mai 2022 WERBUNG www.rundschau-medien.at EINIG’SCHAUT INS JOGLLAND Geschäftsführerwechsel Joglland. Thomas Hofer ist seit April neuer Geschäftsführer der Leaderregion Kraftspendedörfer Joglland und folgt damit Hilde Doppelhofer, die in Ruhestand geht. Mit 4. April übernahm Thomas Hofer dieGeschäftsführung der Leaderregion Kraftspendedörfer Joglland. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe und finde es vor allem spannend projektbezogen zu arbeiten“, sagt der neue Geschäftsführer. Der studierte Volkswirt, der in den vergangenen Jahren als parlamentarischer Mitarbeiter tätig war, folgt damit Hilde Doppelhofer, die im Mai in den Ruhestand gehen wird. Sie ist seit Juni 1996 für die Region tätig und hat die Leaderregion federführend mitaufgebaut, Kooperationen gefördert und unzählige Projekte begleitet. „Für die eiGlasfaserinternet für Marktgemeinde Birkfeld Birkfeld. Die Marktgemeinde Birkfeld schafft in Zusammenarbeit mit der österreichischen Glasfaser-Infrastrukturgesellschaft – kurz ÖGIG – die Infrastruktur für Glasfaserinternet. Vor kurzem erfolgte der Startschuss für die Informationsphase. So finden für die Bevölkerung am 17. und 23. Mai sowie am 07. Juni jeweils um 19 Uhr in der Peter Rosegger-Halle Informationsabende über den geplanten Glasfaserausbau statt, für interessierte Betriebe und Unternehmen gibt es am 24. Mai um 20 Uhr einen zusätzlichen Informationsabend, ebenfalls in der Peter Rosegger-Halle. Sobald mindestens 40 Prozent der Haushalte und Betriebe einen Glasfaseranschluss bestellen, kann der Ausbau gestartet werden. Bis Ende 2023 plant die ÖGIG eine Investition von elf Millionen Euro, damit würden 81 Prozent aller Haushalte und Betriebe in der Gemeinde an das Netz geschlossen. „Alle in Birkfeld profitieren von diesem Ausbau, denn ein Anschluss an das Glasfasernetz der ÖGIG unterstützt lokale Betriebe genauso wie es Die Birkfelder Gemeindeverantwortlichen mit Hartwig Tauber von der ÖGIG (Mitte). Foto: Imre/ÖGIG Homeoffice und digitale Weiterbildung für unsere Bevölkerung ermöglicht. Gleichzeitig kommt es zu einer deutlichen Wertsteigerung erschlossener Immobilien“, sagt Bürgermeister Oliver Felber. gene Region tätig zu sein und die Heimat aktiv mitzugestalten, gehört zu den schönsten Dingen an der Arbeit“, sagt Hilde Doppelhofer, die die gewonnene Freizeit ab Mai vor allem sportlich nützen möchte. In der kurzen gemeinsamen Zeit gilt es nun die noch laufende Leaderperiode bis 2022 ebenso auf den Abschluss vorzubereiten wie die neue Periode ab 2023 bereits zu erarbeiten. Langfristige Wirkung. „Bis Jahresende können noch Projekte für die aktuelle Periode eingereicht werden, die Umsetzung kann auch noch 2023 und 2024 erfolgen“, erklärt Doppelhofer. „Jeder kann mit einer Projektidee kommen. Schließlich gilt ja auch das Bottom-up-Prinzip. Das bedeutet, dass die Ideen direkt von den Menschen vor Ort kommen sollen und nicht etwa von externen Planungsstellen und Organisation aufgesetzt werden“, so der neue Geschäftsführer, der sich auf das gesamtheitliche Arbeiten freut. „Es gilt zielorientierte Projekte umzusetzen, um die Region langfristig zu stärken“, so Hofer. Drei Mille für das Joglland. Für die laufende Periode, die coronabedingt über neun Jahre geht, stehen rund drei Millionen Euro an Fördergeldern für die Leaderregion Kraftspendedörfer Joglland zur Verfügung. „Rund 600.000 Euro sind noch zu holen, Ideen und Projekteinreichungen für den Großteil dieser Summe haben wir bereits“, sagt Hilde Doppelhofer, die mit einer Summe von rund zwei Millionen für die kommende Periode rechnet, diese läuft dann bis 2027. Zu den umgesetzten Projekten der vergangenen Jahren zählen unIn der Landtagssitzung am 18. Jänner 2022 wurde über die Forderung der FPÖ nach der Einführung eines „Finanzführerscheines“ für Schüler und Lehrlinge debattiert. In Oberösterreich wurde ein solcher Führerschein als Gegenmaßnahme zur zunehmenden Verschuldung bereits eingeführt. „Es ist wichtig, ein solches Präventionsangebot auch in der Steiermark flächendeckend auszurollen“, so LAbg. Patrick Derler. „Zwar gibt es bereits erste Ansätze der Schuldnerberatung Steiermark, diese sind jedoch nicht an allen Standorten verfügbar. EinDrittel der Schuldner in der Steiermark ist zwischen 20 und 40 Jahren alt. Es braucht eine frühzeitige Vermittlung von wirtschaftlichen Zusammenhängen und Grundkompetenzen, wie z.B. den Umgang mit Krediten, Leasingverträgen, Zahlungen auf Raten, Versicherungen und vieles mehr, um gar nicht erst in die Schuldenfalle zu tappen“, so Derler weiter. „Die Schuldnerberatung Steiermark schlug bereits im Mai des vergangenen Jahres Alarm. Die Coronakrise hat zu einer stärkeren Verschuldung von Menschen unter 30 Jahren geführt – dem gilt es entgegenzuwirken. Leider fand unser Antrag im Landtag keine Mehrheit. Wir werden uns jedoch auch weiterhin für eine verstärkte Finanzbildung von Jugendlichen einsetzen, um ein frühzeitiges Abrutschen in die Schuldenfalle bestmöglich zu verhindern“, so der freiheitliche Lehrlingssprecher abschließend. Vzbgm. Patrick Derler, LAbg. und Bezirksparteiobmann. Foto: Terler Finanzbildung von Jugendlichen muss verbessert werden!

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