Das Projekt „Wildtierschutz und Verkehrssicherheit“ des Landes Steiermark und der heimischen Jägerschaft geht in die zwölfte Saison.
Im Rahmen des Projekts „Wildtierschutz und Verkehrssicherheit“, das 2015 vom Land Steiermark gemeinsam mit der Jägerschaft ins Leben gerufen wurde, werden heuer insgesamt 4550 optische Wildwarnreflektoren und 335 optisch-aktustische Wildwarngeräte an die Reviere ausgegeben. Damit werden 48 Kilometer Landes- und zwei Kilometer Gemeindestraßen neu ausgerüstet, außerdem werden in den Testrevieren knapp 24 Kilometer nachgerüstet. Die Investitionssumme dafür beläuft sich auf rund 74.000 Euro, wovon der Straßenerhaltungsdienst (STED) den Löwenanteil in Höhe von 50.000 Euro übernimmt. Den Rest teilen sich die Landesjägerschaft und die einzelnen Reviere, die darüber hinaus jagdwirtschaftliche Leistungen wie Datenerhebung und Monitoring übernehmen.
314 Reviere in der Steiermark
Aktuell sind steiermarkweit 314 Reviere an dem Projekt „Wildtierschutz und Verkehrssicherheit“ aktiv beteiligt. Seit dem Start vor elf Jahren wurden rund 63.000 optische Wildwarnreflektoren, 3900 optisch-akustische Wildwarngeräte und mehr als 50 ergänzende Sicherheitsmaßnahmen installiert. In Summe konnte damit die Verkehrssicherheit auf rund 880 Kilometern Landesstraßen und 35 Kilometern Gemeindestraßen maßgeblich erhöht werden. „Jeder verhinderte Wildunfall schützt Menschen, bewahrt Wildtiere vor Leid und vermeidet Sachschäden“, sagt Projektleiter Wolfgang Steiner. „Unser Projekt zeigt seit 2015, was durch die enge Zusammenarbeit unterschiedlicher Partner erreicht werden kann.“





