Der neu gewählte Mariazeller Stadtchef Fabian Fluch (SPÖ) über seinen Start im Bürgermeisteramt und über erste Vorhaben.
Bei einem Besuch im Büro der Obersteirischen Rundschau sagte der am 22. April vom Gemeinderat neu gewählte Mariazeller Bürgermeister Fabian Fluch, dass er auf konstruktive Zusammenarbeit aller Kräfte im Gemeinderat hoffe: „Wir sind im Mariazellerland immer dann stark gewesen, wenn wir zusammengehalten haben.“ Für die Verwaltung hat er zum Start viel Lob in petto und sagt: „Die Gemeinde hat ein super Team, alle sind gut ausgebildet.“
Konsolidierung
Auf dem Programm stünden aktuell einige Konsolidierungsmaßnahmen für den Gemeindehaushalt. „Da geht es auch um die Position bei Gesprächen über Bedarfsmittel mit dem Land. Vorweisen zu können, dass etwas weitergeht, kann da nur von Vorteil sein“, sagt Fluch. Er denkt unter anderem um eine Optimierung der Parkraumbewirtschaftung.
Generationen
Für ein verstärktes Miteinander in der Wallfahrerstadt strebt Fluch die Einführung Zeit-Hilfs-App an. Für Schülerinnen und Schüler soll eine Fragebox fix installiert werden, um auch die Jugend noch mehr einzubinden. Zwei Attraktionen mit Fokus auf die eher jüngere Generation sind am Erlaufsee geplant, nämlich die Erneuerung des Sprungbretts und ein Beachvolleyballplatz.

Vorgezogen
Fabian Fluch ist 43 Jahre alt und im Brotberuf Zentralbetriebsrat der Österreichischen Bundesforste, er gehört dem Landesvorstand der Gewerkschaft Pro-Ge an. Im Bürgermeisteramt folgt er auf Helmut Schweiger von der Liste A-Z, der sich aus gesundheitlichen Gründen aus der Kommunalpolitik zurückgezogen hat. Die Bürgerliste, die SPÖ und die FPÖ haben nach der Wahl im Jahr 2025 eine Zusammenarbeit vereinbart. Koalitionsintern war ein Wechsel im Bürgermeisteramt für die Jahresmitte 2027 programmiert. Aufgrund Schweigers Rücktritts wurde dieser Schritt nun vorgezogen. Fluch erhielt bei der Abstimmung im Gemeinderat ein „Ja“ von 14 der 20 anwesenden Mandatarinnen und Mandatare.




