Wegen eines Wechselfehlers wurde das Landesliga-Duell DSV Leoben gegen den FC Kindberg mit 0:3 strafbeglaubigt. Der DSV wird gegen dieses Urteil Protest einlegen.
In der 14. Runde der steirischen Landesliga feierte der DSV Leoben gegen den FC Kindberg am vergangenen Freitag einen 3:2-Sieg und damit nach 14 Niederlagen den ersten Erfolg in dieser Saison. Die Freude über diesen Sieg währte aber nur kurz, denn die Donawitzer sollen statt der erlaubten drei Wechselblöcke ein viertes Mal in einem eigenen Wechselblock getauscht haben. Am Spielbericht des steirischen Fußballverbandes wurde in der 89. Minute ein Doppeltausch des DSV angeführt, während unter der Option „Liveticker“ diese Wechsel in der 88. und 92. Minute nachzulesen sind. Die Kindberger bemerkten diesen Fehler, reagierten umgehend und legten Protest ein. Dazu kam auch eine Selbstanzeige des Schiedsrichters. Am Dienstagabend wurde dieser Fall vom Verband bearbeitet und den Kindbergern wurde recht gegeben, das Match wird mit 0:3 strafverifiziert. Der DSV will dieses Ergebnis aber nicht einfach so hinnehmen. Clubmanager Mark Prey bestätigt gegenüber der Obersteirischen Rundschau: „Wir werden einen Protest gegen das Urteil einlegen.“




