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Startseite » 103 Feuerwehrleute bei Brand in Kindberger Industriebetrieb im Einsatz
Lokales

103 Feuerwehrleute bei Brand in Kindberger Industriebetrieb im Einsatz

Philip Aschenbrennervon Philip Aschenbrenner6. Oktober 20262 Minuten Lesezeit
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Mehrere Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten suchen und bearbeiten in einem stark verrauchten Hackschnitzellager Glutnester.
Insgesamt kamen 21 Atemschutztrupps zum Einsatz. Zahlreiche Glutnester machten die Löscharbeiten besonders aufwendig. Foto: FF Kindberg-Stadt
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Ein Brand in einem Hackschnitzellager eines Kindberger Industriebetriebes sorgte in der Nacht auf Dienstag für einen Großeinsatz der Feuerwehr. Mehr als 100 Einsatzkräfte kämpften rund sieben Stunden gegen zahlreiche Glutnester.

Kurz nach 21 Uhr schlug am Montagabend, 5. Oktober, die automatische Brandmeldeanlage eines Industriebetriebes in Kindberg Alarm. Bereits bei der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte eine starke Rauchentwicklung im Bereich des Hackschnitzellagers erkennen. Unter schwerem Atemschutz gingen die Feuerwehrleute der Ursache auf den Grund. Mithilfe einer Wärmebildkamera wurden zahlreiche Glutnester in dem rund 100 Kubikmeter fassenden Hackschnitzellager entdeckt. Um ein Übergreifen des Brandes auf die angrenzende Heizungsanlage und benachbarte Gewerbebetriebe zu verhindern, musste das gesamte Hackgut aus dem Lager entfernt werden.

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21 Atemschutztrupps im Einsatz

Die Arbeiten erwiesen sich als besonders zeit- und kräfteraubend. Wegen der starken Staubentwicklung musste das Hackgut zunächst unter schwerem Atemschutz händisch aus dem Lager geschaufelt werden. Anschließend kamen ein Minibagger und ein Frontlader zum Einsatz. Aufgrund des enormen Arbeitsaufwandes wurden nach und nach sämtliche Feuerwehren des Abschnittes IV zur Unterstützung angefordert. Insgesamt waren 21 Atemschutztrupps mit jeweils drei Feuerwehrmitgliedern im Einsatz. Zusätzliche Unterstützung kam aus dem Bezirk Graz-Umgebung: Die Feuerwehr St. Oswald bei Plankenwarth – St. Bartholomä rückte mit einem mobilen Hackschnitzelgebläse an. Damit konnte das ausgeräumte Material rascher aus dem Gefahrenbereich gebracht werden.

Ein Feuerwehrmann der Feuerwehr Kindberg-Stadt fährt mit einem Minibagger Hackschnitzel aus dem Lagerbereich.
Auch ein Minibagger kam zum Einsatz, um die großen Mengen an Hackschnitzeln aus dem Lager zu schaffen. Foto: FF Kindberg-Stadt

„Brand aus“ nach sieben Stunden

Erst gegen 5 Uhr morgens konnte die Einsatzleitung schließlich „Brand aus“ geben. Durch den umfangreichen Feuerwehreinsatz konnte verhindert werden, dass sich das Feuer auf die Heizungsanlage oder die angrenzenden Betriebe ausbreitete. Insgesamt standen 103 Feuerwehrmitglieder mit 20 Fahrzeugen im Einsatz. Beteiligt waren die Feuerwehr Kindberg-Stadt, die Betriebsfeuerwehr Voestalpine Tubulars sowie die Feuerwehren Kindtal, Hadersdorf, Edelsdorf, Jasnitz, Stanz, Mürzhofen und Freßnitz. Unterstützt wurden sie von der Feuerwehr St. Oswald bei Plankenwarth – St. Bartholomä, der Polizei und dem Roten Kreuz.

Brandursache noch unklar

Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Die genaue Brandursache ist derzeit noch unbekannt und Gegenstand laufender Ermittlungen. Auch die Höhe des entstandenen Sachschadens steht bislang noch nicht fest.

Feuerwehrleute mit schwerem Atemschutz arbeiten in einem verrauchten Hackschnitzellager in einem Kindberger Industriebetrieb.
Unter schwerem Atemschutz mussten die Einsatzkräfte das Hackgut aus dem Lager entfernen. Foto: FF Kindberg-Stadt
Betriebsfeuerwehr Voestalpine Tubulars Brand Feuerwehr Freßnitz Feuerwehr Hadersdorf Feuerwehr Jasnitz Feuerwehr Kindberg-Stadt Feuerwehr Kindtal Feuerwehr Mürzhofen Feuerwehr Stanz Kindberg
Philip Aschenbrenner
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Vor gut zehn Jahren eher zufällig in den Journalismus hineingestolpert – und geblieben, weil’s einfach passt. Seit 2017 bei der Rundschau daheim, mittlerweile auch Miteigentümer und schaut drauf, dass Social Media und Online rundlaufen. Schreibt über alles, was in der Region passiert, mit besonderem Herz für den Sport und die Mürztaler Heimat. Beruflich wie privat ständig unterwegs – mit Block und Kamera oder in Fußballschuhen und mit Tennisschläger im Gepäck.

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