Mehr als 13.000 Menschen haben für den Erhalt des Reha-Zentrums Aflenz unterschrieben. Initiator Peter Redl übergab die Petition an Gesundheitsministerin Korinna Schumann.
Das Durchsickern von Überlegungen der Pensionsversicherungsanstalt (PVA), das Rehabilitationszentrum Aflenz zu schließen und das Angebot im Rehazentrum St. Radegund bei Graz mit einzugliedern, hat in der Region lautstarken Protest hervorgerufen. Im März gingen rund 1500 Menschen für die Reha Aflenz auf die Straße, exakt 13.363 unterschrieben in der Folge eine vom früheren Verwaltungsdirektor Peter Redl initiierte Petition. Die gesammelten Unterschriften hat Redl nun an Gesundheitsministerin Korinna Schumann überbracht, begleitet von Eva Hirschmanner, Sylvester Berger und Robert Freitag vom Personenkomitee sowie vom Turnauer Bürgermeister und Landtagsabgeordneten Stefan Hofer.
Breite Unterstützung
Der Rückhalt für das Rehazentrum, mit rund 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht nur eine Säule der Gesundheitsversorgung, sondern auch ein wichtiger Dienstgeber in der Region, spiegelt sich sich auch in der alle Parteigrenzen überspannenden politischen Unterstützung. Im Mai schlossen sich alle im steirischen Landtag vertretenen Parteien per einstimmigem Beschluss der Forderung nach einer Standortgarantie für Aflenz an.

PVA würde weitermachen, aber nicht solo
Von einer solchen Garantie kann bislang keine Rede sein. Allerdings hat die PVA zwischenzeitlich anklingen lassen, den Standort aufrecht halten zu wollen, sofern sich ein Beteiligungspartner findet. Fachlich ist das Rehazentrum Aflenz auf Stoffwechselerkrankungen spezialisiert.





