Schritt eins zur Generalsanierung des Schulhauses ist eine Bestandsuntersuchung mit 50 „Bauteilöffnungen“. Brandschutz wird in den Ferien aufgerüstet.
Der Brucker Gemeinderat hat im März dieses Jahres die Sanierung der Mittelschule beschlossen. Da im vorherigen Konzept ein Abbruch mit anschließendem Neubau vorgesehen war, wurden keine tiefgehenden Untersuchungen der bestehenden Bausubstanz durchgeführt. Genau diese werden nun umgesetzt, um eine Grundlage für die weitere Planung zu schaffen.
Bausubstanz, Statik, Vermessung
Mit der Bestandserhebung wurde die Lugitsch&Partner Ziviltechniker GmbH beauftragt. Sie war bereits im Zuge der verworfenen Neubauvariante mit dem Projekt befasst und ist daher mit den Rahmenbedingungen der Mittelschule vertraut. Die technische Untersuchung des Gebäudes umfasst rund 50 „Bauteilöffnungen“ – das heißt, es wird punktuell gebohrt, gestemmt und abgetragen, um die Bausubstanz in Augenschein zu nehmen. Zusätzlich erfolgen Erhebungen zur Statik, zur Haustechnik, zum Dach und zu den Elektroinstallationen sowie eine vollständige Vermessung des Gebäudes samt Erstellung von Bestandsplänen.

Ferienprojekt Brandschutz
Parallel zu den Untersuchungen werden in den Sommerferien brandschutztechnische Maßnahmen umgesetzt. Dazu zählen eine neue Sicherheitsbeleuchtung, die Errichtung eines Fluchtstiegenhauses im Bereich Kirchplatz, die brandschutztechnische Abtrennung der Gänge vom Stiegenhaus sowie der Einbau einer Rauch-Wärmeabzugsanlage in allen drei Stiegenhäusern. Insgesamt werden dafür rund 130.000 Euro aufgewendet, die Arbeiten sollen bis Schulbeginn abgeschlossen sein.

Kostenrahmen 18,5 Mille
Für die Generalsanierung der Brucker Mittelschule gilt ein vom Land Steiermark vorgegebener Kostendeckel von 18,5 Millionen Euro brutto. Das Land unterstützt die Sanierung mit einer Förderung im Ausmaß von 80 Prozent. Die aktuelle Zustandserhebung und die Erstellung der Bestandspläne sind mit rund 100.000 Euro veranschlagt.





