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Startseite » Zur Reha Aflenz: „12.700 fordern Antworten“
Lokales

Zur Reha Aflenz: „12.700 fordern Antworten“

Karl Doppelhofervon Karl Doppelhofer24. Mai 20262 Minuten Lesezeit
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Ein Mann steht unter freiem Himmel vor Menschen mit Spruchtafeln und spricht in ein Mikrofon
Peter Redl als Sprecher bei einer Protestveranstaltung Ende März, an der rund 1500 Menschen teilgenommen haben. Foto: MaW
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Der Sprecher des Personenkomitees für den Erhalt des Rehazentrums Aflenz Peter Redl kritisiert „Mauer des Schweigens“ bei der Betreiberin PVA.

Zusehends verärgert ist Peter Redl, Sprecher des Personenkomitees für das Rehabilitationszentrum Aflenz, über das Schweigen der Pensionsversicherungsanstalt PVA zur Zukunft des Standorts. Die PVA ist Betreiberin des Zentrums, und im März wurden interne Pläne bekannt, die Reha Aflenz mit jener in St. Radegund bei Graz zusammenzulegen. In der Region regte sich heftiger Widerstand, jüngst hat auch der steirische Landtag per einstimmigem Beschluss eine Standortgarantie für Aflenz gefordert.

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Rund 130 Arbeitsplätze

„Trotzdem ignoriert die PVA-Führung bislang jeglichen Dialogversuch“, sagt Redl. Mehrfache Gesprächsangebote seien unbeantwortet geblieben. „Auch eine kritische Stellungnahme ehemaliger PVA-Führungskräfte ist von der aktuellen Leitung bislang nicht kommentiert worden“, so Redl. Er ist als ehemaliger Verwaltungsdirektor des Hauses mit aktuell rund 130 Mitarbeitern auch einer der Unterzeichner. „Viele Betroffene gewinnen zunehmend den Eindruck, dass man versucht, die Diskussion hinter einer Mauer des Schweigens auszusitzen, statt sich offenen Fragen und sachlichen Argumenten zu stellen“, sagt Redl und fügt an: „Selbstverwaltung darf nicht bedeuten, dass einige wenige Funktionäre abgehoben von den Sorgen der Versicherten und Regionen agieren und einen Dialog vermeiden.“ 

Die unter anderem bei der Kundgebung aufgeworfenen Fragen blieben bislang ohne Widerhall. Foto: MaW

„Offener Austausch“

Rund 12.700 Menschen haben bislang eine Online-Petition für den Erhalt des Standorts Aflenz unterstützt. Auf der Plattform openpetition.eu kann sie noch bis Ende Mai unterzeichnet werden. „12.700 Bürger fordern Antworten“, sagt Redl, „das Personenkomitee fordert die PVA auf, ihre Gesprächsverweigerung umgehend zu beenden und endlich in einen offenen Austausch über die Zukunft des Standortes einzutreten.“

Ein größerer Gebäudekomplex in einer ländlichen Gegend, davor parkende Autos, im Hintergrund eine Ortschaft mit Kirchturm
Im Aflenzer Rehazentrum sind mehr als 130 Menschen beschäftigt. Foto: MaW
Aflenz Rehazentrum Aflenz
Karl Doppelhofer
Karl Doppelhofer

Aufgewachsen in Langenwang im Mürztal, jetzt in Bruck an der Mur daheim. Hat sich 1997 als Quereinsteiger in den Journalismus verirrt und nimmer rausgefunden. Redaktionsleiter der Rundschau seit deren Gründung im Jahr 2012.

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