Seit dem Jahr 2006 gibt es die Gesundheits- und Krankenpflegeschule in Frohnleiten. Sie hat sich mittlerweile neu definiert und findet auch nach zwanzig Jahren noch die „gesunde Nische“.
Die Ausbildung zum Diplomierten Gesundheits- und Krankenpflege-Personal findet ausschließlich nur mehr an den steirischen Fachhochschulstandorten wie in Kapfenberg statt. Dafür spezialisieren sich die Landesschulen, wie zum Beispiel am Standort Frohnleiten auf die Ausbildung von Pflege- und Pflegefachkräften. So bietet die einjährige Ausbildung zur Pflegeassistenz die pflegerisch-medizinische Grundausbildung für den Einstieg in den breit gestreuten Fachbereich der Gesundheits- und Krankenpflege. Tiefer in die Gesundheitsmaterie tauchen die Schülerinnen und Schüler dann schon bei der Ausbildung zur Pflegefachassistenz ein. Die Pflegefachassistenz betreut pflegebedürftige Menschen aller Altersstufen. Mit dieser zweijährigen Ausbildung mit einem erweiterten Kompetenzspektrum sind die Absolventen bereits wichtiger Teil des interdisziplinären medizinisch-pflegerischen Teams.

„In enger Zusammenarbeit mit der Fachschule in Maria Lankowitz wird an diesem Schulstandort ebenso die ergänzende Berufsausbildung zur Pflegefachassistenz angeboten. Ein Angebot, dass sehr gerne angeboten wird“, erzählt Maria Prietl, neue Direktorin der Gesundheits- und Krankenpflegeschule in Frohnleiten. Ebenso gibt es eine Kooperation mit der HLW in Krieglach. „In der dreijährigen Fachschule für Sozialberufe und Pflege in Krieglach werden im zweiten und dritten Schuljahr fundierte wissenschaftliche Ausbildung an unserer Schule Angebote. Hängt man ein siebentes Semester dran, so schließt man mit der Pflegefachassistenz ab“, erklärt Maria Prietl.
Ein idealer Schulstandort
Das Schulgebäude in Frohnleiten ist im Eigentum der Stadtgemeinde, Betreiber der Schule ist das Land Steiermark. „Wir fühlen uns in Frohnleiten sehr wohl, der Standort ist zentral und trotzdem ruhig. Die Stadtgemeinde liest uns beinahe alle Wünsche von den Augen ab“, so die Direktorin. Die Schule in Frohnleiten ist einer der wenigen Gesundheitsschulen in der Steiermark, die nicht direkt an ein Krankenhaus angebunden sind. „Unser Kooperationskrankenhaus ist das LKH Hochsteiermark mit dem Standort in Bruck. Wir verfügen auch über keinen Internatbetrieb. Unser Einzugsgebiet umfasst die Region nördlich von Graz, Teile der Weststeiermark, sowie die östliche Obersteiermark; eine tägliche Anfahrt zur Schule ist dank der idealen Anbindung meist kein Problem“, sagt Prietl.

Aktuell sind rund 150 Schülerinnen und Schüler (zusammen mit der Fachschule Maria Lankowitz) in Frohnleiten untergebracht, unterrichtet werden sie von 15 Lehrenden. „Die Jobaussichten sind sehr positiv. Von den 59 Absolventen im heurigen März haben alle jenen Job bekommen, den sie auch angestrebt haben“, so die Direktorin. Einsatzgebiete gibt es in Krankenhäusern, in der Langzeit- und in der Hauskrankenpflege sowie im Reha-Bereich.
Eine weitere wichtige Ausbildungssparte sind die Quereinsteiger, also Menschen, die sich zu Pflege- und Pflegefachkräften umschulen lassen. „Es gibt eine gute Zusammenarbeit mit dem AMS, die diese Berufsumsteiger bestens unterstützt, solch eine Umschulung wird auch vom Land Steiermark gefördert. Auch eine berufsbegleitende Ausbildung ist an unserer Schule möglich“, sagt Maria Prietl und ergänzt: „Somit haben wir Schülerinnen und Schüler im Alter von 17 bis 55, das macht das Unterrichten auch so spannend“, sagt Maria Prietl, die es sich nicht nehmen lässt, selbst auch noch in der Klasse zu stehen.
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