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Startseite » Mürzzuschlag: Baustart für die Sanierung der Fernwärmeleitung
Lokales

Mürzzuschlag: Baustart für die Sanierung der Fernwärmeleitung

Philip Aschenbrennervon Philip Aschenbrenner7. Mai 20263 Minuten Lesezeit
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Ein Mann steht am Gehsteig einer Ortsstraße und zeigt mit ausgestrecktem Arm auf die Fahrbahn. Im Hintergrund sind Häuser, parkende Autos und bewaldete Hügel zu sehen.
Der Projektleiter der Mürzer Fernwärme Gerhard Zöchling in der Wiener Straße. Foto: PA
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In der Mürzzuschlager Wiener Straße wird die Fernwärmeleitung erneuert. Mit 4. Mai startete der erste von zwei Bauabschnitten.

Von der Einfahrt in die Mürzzuschlager Wohnstraße bis zur Köck-Filiale in der Wiener Straße zieht sich der erste Bauabschnitt bei der Sanierung der Fernwärmeleitung, die diese Woche startete. „In den ersten Tagen wird an den Hausanschlüssen in diesem Bereich gearbeitet, ab 18. Mai starten die Arbeiten direkt in der Wiener Straße“, erklärt Gerhard Zöchling, der bei den Stadtwerken Mürzzuschlag für die Fernwärmeversorgung verantwortlich zeichnet. Die bestehende Fernwärmeleitung stammt aus dem Jahr 1983 und wird vollständig demontiert und durch eine neue leistungsstärkere Leitung ersetzt. „Durch die neuen Leitungen wird die Versorgungssicherheit erhöht und der Wärmeverlust reduziert. Zudem haben die bestehenden Leitungen einen Durchmesser von 100 Millimeter, die neue werden 150 haben“, so Zöchling. Damit wird die Grundlage geschaffen, um die Biomasseversorgung im Heizwerk in der Wiener Straße in den kommenden Jahren auszubauen. „So können wir künftig mehr Wärme in die Stadt transportieren“, sagt der Mürzzuschlager Fernwärme-Verantwortliche.

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Die Wohnstraße steht im kommenden Jahr auf dem Plan. Foto: PA

Zweiter Bauabschnitt ist 2027 geplant

Die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts ist im September geplant. „Die Wiener Straße wird dabei immer zumindest einspurig befahrbar sein“, erklärt Gerhard Zöchling. Zudem wird im heurigen Jahr auch die kurze Verbindungsstrecke vom Stadtplatz bis zur Brunnenanlage an der Wiener Straße umgesetzt. Geplant ist hier eine Bauzeit von vier Wochen mit Beginn am 12. Juli. Der zweite Bauabschnitt folgt im kommenden Jahr und wird in der Wohnstraße die beiden Bereiche von der Brunnenanlage bis zur Einfahrt in die Wohnstraße verbinden. Im Zentrum des Projekts steht die Erneuerung der bestehenden Fernwärmeleitung. Darüber hinaus werden die Glasfaser-Infrastruktur ausgebaut und die Niederspannungsversorgung verstärkt.

Die Verbindung zwischen dem Stadtplatz und der Wohnstraße ist im Juli und August geplant. Foto: PA

Anschlussleitung von 20 Megawatt

Aktuell werden über das Mürzzuschlager Fernwärmenetz 282 Übergabestationen versorgt. Angeschlossen sind rund 1700 Wohnungen, dazu 173 Geschäfte und Gewerbebetriebe sowie 39 öffentliche Gebäude und Einrichtungen. Die gesamte Anschlussleistung beträgt rund 20 Megawatt (MW). Die Wärme stammt dabei aus vier Erzeugungsstandorten: dem Heizwerk Kirchengasse mit 3,5 MW auf Gasbasis, dem Standort Wiener Straße mit Biomasse- und Gasanlage (1,5 bzw. 2,9 MW), dem Heizwerk beim LKH mit 6 MW sowie der Ökoenergiezentrale in der Grazer Straße mit 4 MW aus Biomasse. Je nach Wetterlage liefert zudem die Solarthermieanlage ganzjährig Wärme mit einer Leistung von bis zu 5 MW aus den Solarkollektoren. Ergänzend dazu versorgt eine Nahwärmeanlage die Volksschule Hönigsberg mit 190 Kilowatt, eine weitere Wärmepumpe bei der Wohnhausanlage in Hönigsberg stellt zusätzliche 70 Kilowatt bereit.

Bei der Brunnenanlage ist die Grenze zwischen den Bauabschnitten im heurigen und im kommenden Jahr. Foto: PA
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Philip Aschenbrenner
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Vor gut zehn Jahren eher zufällig in den Journalismus hineingestolpert – und geblieben, weil’s einfach passt. Seit 2017 bei der Rundschau daheim, mittlerweile auch Miteigentümer und schaut drauf, dass Social Media und Online rundlaufen. Schreibt über alles, was in der Region passiert, mit besonderem Herz für den Sport und die Mürztaler Heimat. Beruflich wie privat ständig unterwegs – mit Block und Kamera oder in Fußballschuhen und mit Tennisschläger im Gepäck.

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