Der Waldverband Mürztal lud zur Generalversammlung in der Forstlichen Ausbildungsstätte Pichl.
Der Waldverband Mürztal hat im vergangenen Geschäftsjahr haargenau 94.001 Festmeter Holz aus den Beständen seiner Mitgliedsbetriebe vermarktet. Davon waren knapp 79.500 Festmeter Sägerundholz, 14.500 Festmeter Industrie- und Energieholz. Beim Blochholz lag der Fichtenanteil bei gut 88 Prozent, knapp sieben Prozent waren Lärche und rund 2,5 Prozent Tanne. Diese Zahlen präsentierten Obmann Christian Rinnhofer und Regionalstellenleiterin Edith Wartensteiner-Grätzhofer bei der Jahreshauptversammlung in der Forstlichen Ausbildungsstätte Pichl in Mitterdorf, Gemeinde St. Barbara.
460 Mitglieder
„Wir hatten ein gutes, unspektakuläres Jahr. Steigende Preise, gute Sortierung und wenig Schäden“, so Rinnhofer. „Allerdings hoffe ich, dass es bald einmal richtig regnet“, fügte er an. Trockenstress begünstigt die Entwicklung des Borkenkäfers. Im ersten Quartal 2026 wurden für die Mitglieder rund 26.700 Festmeter vermarktet, das Holz ging an rund 30 Abnehmer. Dem Waldverband Mürztal, der den Altbezirk Mürzzuschlag umfasst, gehören 460 Betriebe mit einer Gesamtforstfläche von 14.556 Hektar an.

Ehrengäste
Vereins-Geschäftsführer Andreas Jäger wies wie Rinnhofer auf die Trockenheit und das erhöhte Käferrisiko hin und mahnte zu größter Obacht. Redebeiträge steuerten auch der Geschäftsführer der Waldverband Steiermark GmbH Bernd Poinsitt, der neubestellte Leiter der Abteilung Forst und Energie der Landwirtschaftskammer Christian Metschina, PEFC-Austria-Obmann Kurt Ramskogler und der Obmann des Waldverbands West Horst Gspurnig bei. Weitere Ehrengäste waren der Obmann des benachbarten Waldverbands Mur-Mürztal Hannes Pirstinger, der stellvertretende Bezirkskammerobmann Andreas Reisinger und Bernhard Niederberger von der Raiba Mürztal.

Info und Marketing
Das Gastreferat hielt ProHolz-Steiermark-Geschäftsführer Christian Hammer. Er gab einen Überblick über die Aktivitäten des Verbands der steirischen Forst- und Holzwirtschaft. „Natürlich bauen und leben mit Holz“, so laute der zentrale Kommunikationsansatz. Dieser wird in unterschiedlichsten Informations- und Marketingformaten ausgespielt, von „Holzfluencern“ auf Social Media über Messeauftritte bis hin zu klassischen Printbeiträgen. Bildungskooperationen und -initiativen von ProHolz reichen von der Volksschule bis auf die akademische Ebene und hinein in die Forschung. Eine der Erfolgsgeschichten ist der steirsche Holzbaupreis, für den es im vergangenen Jahr mehr als 150 Einreichungen gab.




