An der Montanuniversität wurde eine eine Forschungsanlage für nachhaltige Flugtreibstoffe in Betrieb genommen.
Die Montanuniversität Leoben forscht in Kooperation mit der OMV an der Dekarbonisierung des Luftverkehrs. Zu diesem Zweck wurde am Lehrstuhl für Verfahrenstechnik des industriellen Umweltschutzes eine europaweit einzigartige Forschungsanlage in Betrieb genommen, mit der mögliche Prozesswege zur Herstellung nachhaltiger Flugtreibstoffe erforscht und weiterentwickelt werden.
Digitale Unterstützung
Die Anlage erstreckt sich über ein ganzes Universitätsgebäude. Hier werden verschiedene Herstellungsprozesse realitätsnah abgebildet, verglichen und bewertet. Die experimentellen Arbeiten werden dabei durch modernste digitale Simulationen und Machine-Learning-Modelle unterstützt. Ermöglicht wurde der Bau der Anlage durch Mittel des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur sowie eine finanzielle Beteiligung der OMV. „Diese Anlage ist ein wesentlicher Meilenstein in der Forschung für eine nachhaltige, klimaneutrale und leistbare Mobilität auch im Luftverkehr“, sagt Lehrstuhlleiter Markus Lehner. „Sie positioniert Österreich und das Forschungsland Steiermark als eines der führenden Innovationszentren im Bereich der zivilen Luftfahrt.“
Eröffnung mit Gästen
Zur offiziellen Eröffnung der Anlage konnte Markus Lehner gemeinsam mit dem Rektor der Montanuniversität Peter Moser und Vizerektorin Christina Holweg sowie VertreterInnen des Projektpartners OMV zahlreiche Ehrengäste begrüßen, darunter NAbg. Wolfgang Moitzi, Landesrat Willibald Ehrenhöfer und Bürgermeister Kurt Wallner.
Fotos von der Eröffnung zum Durchklicken
alle Fotos: MUL/Tauderer




