In der Vollversammlung des Tourismusverbandes Hochsteiermark wurden die Weichen für die neue Vermarktungsstrategie gelegt. Schwerpunkt ist der Radtourismus in all seinen Ausformungen.
Egal ob Mountainbike, E-Bike, Gravel-Bike oder mit „Bike & Hike“ einer Kombination aus Radfahren und Wandern. Die Hochsteiermark setzt in diesem Sommer voll auf den Radtourismus, garniert mit feinster Kulinarik. Hochsteiermark-Geschäftsführerin Ute Gurdet stellte bei der Vollversammlung beim Turmwirt in Mürzhofen die Schwerpunkte vor. Eng zusammen gearbeitet wird dabei mit der Wanderagentur „Weges“ von Silvia Sarcletti und Elisabeth Zienitzer. „Zusammen mit den beiden Rad- und Wanderexpertinnen setzen wir ein Leader-Projekt mit ,Bike & Hike‘ um“, erklärt Ute Gurdet. Im Umstiegsbereich vom Fahrrad aufs Wandern wird es spezielle „Wexel“-Stationen geben. Dort kann das Fahrrad abgestellt werden, zudem gibt es Aufbewahrungsboxen für Gepäcksutensilien sowie Informationstafeln. Im ersten Ausbaubereich soll es zehn bis 15 „Bike & Hike“-Touren mit diesen speziellen Wechselstationen geben. Viele dieser Routen sollen ihren Ausgangspunkt bei Bahnhöfen haben, damit eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln erleichtert werden soll. „Bike & Hike“-Ziele könnten beispielsweise die Hohe Veitsch, der Windberg auf der Schneealm, Aflenzer Bürgeralm oder die Tonion sein.

Wallfahrt mit dem Radl
Auch das Radpilgern wird ein weiterer Radschwerpunkt sein. Mit „Vier Touren – ein Ziel“ sollen Tourismuspakete nach Mariazell geschnürt werden. „Über Frein und die Schöneren ergeben sich neue fahrradfreundliche Möglichkeiten abseits von Landes- und Bundesstraßen, um zur Basilika nach Mariazell zu kommen“, so Ute Gurdet.
Im heurigen Jahr vorgeführt wird die einheitliche Beschilderung der Rad- und Mountainbiketouren; 84 Kilometer werden heuer neu beschildert.

Vorstand will weiter tätig bleiben
Nino Contini, Vorsitzender der Erlebnisregion Hochsteiermark, ging in seinem Bericht auf den Steiermarkfrühling ein, der heuer von 8. bis 12. April am Rathausplatz in Wien stattfindet und der einen Marketingschwerpunkt für die gesamte Steiermark darstellt. „Weiters freue ich mich, dass wir mit 2024 ein sehr erfreuliches Tourismusjahr abschließen konnten mit einem Plus von 20.000 an Nächtigungen sowie 12.000 mehr an Ankünften“, erklärt Nino Contini. Im Herbst muss laut Statuten ein neuer Vorstand für den Tourismusverband gewählt werden. „Wir haben uns darauf geeinigt, dass der gesamte Vorstand mit Alfred Grabner und Jochen Jance sowie meiner Person sich wieder der Wahl stellen wird. Wir sind zwar als Personen unterschiedlich, harmonieren aber als Team sehr gut“, so Nino Contini.
Abschluss und Budget
Finanzreferent Alfred Grabner blieb es vorbehalten, den Rechnungsabschluss 2025 sowie das Budget für 2026 zu präsentieren. Die Summe der Einnahmen betrug 2025 knapp zwei Millionen Euro; rund 1,3 Millionen entfielen auf die Interessentenbeiträge, 410.000 Euro kamen von der Nächtigungsabgabe. Ausgabenseitig entfielen rund 1,1 Millionen Euro auf die Werbetätigkeiten der Hochsteiermark. Für das Jahr 2026 sind Einnahmen in Höhe von 1,69 Millionen Euro veranschlagt.
Links:
• Hochsteiermark
• Wanderagentur Weges





