Der DSV Leoben steht im Halbfinale des Fußball-Steirercups 2025/26, die Donawitzer Kicker bezwangen den ESV Mürzzuschlag nach Verlängerung mit 5:1.
ESV Mürzzuschlag – DSV Leoben 1:5 (1:0, 1:1) n. V.
Tore: Kotzegger bzw. Lemmerer (3), Tomic (2)
„Für uns ist es super, dass wir im Steirercup so weit gekommen sind. Aber die Meisterschaft hat Vorrang. Wir sind heute nicht in stärkster Besetzung“, sagte Mürzzuschlags sportlicher Leiter Helmut Hähnel kurz vor dem Anpfiff. Auch die DSV-Elf musste auf einige Leistungsträger verzichtet und hatte zu Beginn das Nachsehen. Die Mürzer begannen stark, gingen vor mehr als 300 Zusehern durch einen Elfmeter von Dominik Kotzegger in der 13. Minute in Führung und hätten darauf durchaus mit Zwei oder Drei zu Null führen können.

Danach wendete sich das Blatt, auch weil ESV-Kapitän Andre Grafeneder verletzt ausgewechselt wurde (34.) und Mürzzuschlags Offensivspieler Kotzegger in der Abwehr aushelfen musste. DSV-Kapitän Jürgen Lemmerer überhob in der 69. Minute Mürzzuschlag-Torhüter Stefan Pirker zum 1:1 und traf in der Verlängerung zur 2:1-Führung der Gäste (97.). Der zuvor eingewechselte Benjamin Tomic (98., 108.) und abermals Lemmerer (117.) sorgten letztendlich für den 1:5-Endstand. „Am Ende hat man den Ligaunterschied gesehen. Aber das Ergebnis ist dennoch zu hoch ausgefallen, zum Glück sind wir weiter“, analysierte DSV-Kapitän Jürgen Lemmerer. „In der ersten Halbzeit haben wir es eigentlich verabsäumt das Match für uns zu entscheiden. Unterm Strich kann ich meiner Mannschaft für die ersten neunzig Minuten nur ein Kompliment aussprechen“, so Mürzzuschlag-Trainer Kurt Taferner. Gegner des DSV Leoben im Steirercup-Halbfinale ist Regionalligist Kalsdorf. Spieltermin ist Mittwoch, der 13. Mai.





