Der Mürzzuschlager Bobpilot Jakob Mandlbauer wurde nach seinem Antreten bei den Olympischen Spielen in Mailand/Cortina in seiner Heimatstadt feierlich empfangen.
Im Mürzer Wintersportmuseum warteten neben Freunden und Familie unter anderen auch Bürgermeister Karl Rudischer, der österreichische Bob-Nationaltrainer Wolfgang Stampfer und der Bob-Olympiasieger von 1992 Harald Winkler auf Jakob Mandlbauer, der erst der zweite Mürzzuschlager bei Olympischen Spielen war. Vor ihm ging nur Sepp Zeilbauer bei den olympischen Sommerspielen 1970 im Zehnkampf an den Start.
Im Mai startet die Vorbereitung für die nächste Saison
Für Mandlbauer lief seine olympische Premiere jedoch alles andere als nach Plan. Nach dem 21. Platz im Zweierbob kam er im zweiten Lauf des Viererbob-Bewerbs schwer zu Sturz. Während seine drei Anschieber selbstständig aus dem Bob stiegen, musste er mittels Trage von der Bahn abtransportiert werden. Inzwischen ist Mandlbauer wieder auf dem Weg der Besserung. „Ich bin optimistisch, dass das mit Physiotherapie wieder alles gut wird. Dass das nicht von heute auf morgen geht, ist mir aber bewusst“, so Mandlbauer. Im Mai möchte er dann mit der Vorbereitung auf den kommenden Winter starten, ab Oktober geht es wieder in den Eiskanal. Das große Ziel des 27-Jährigen lautet weiterhin: Olympia 2030 in Frankreich.




