Der Holzmeisterlift auf der Sommeralm wird zum Erlebnis-Areal für Mountainbike und Mountainkart. Heuer im Frühling geht’s los.
Rund sechs Kilometer Mountainbiketrails und mehr als einen Kilometer Mountainkart-Abfahrt – mit diesem Angebot vollzieht der Holzmeisterlift auf der Sommeralm den Wandel zur Ganzjahresdestination. „Schon im vergangenen Jahr wurde von Juni bis November eifrig an den Trails gebaut, heuer im Mai wird es dann richtig losgehen“, sagt der Breitenauer Wolfgang Wiltschnigg, dessen Familie den Traditionslift im Almenland betreibt.
„Loop“ statt Bügel
Für die Auffahrt zum Start der Trails und der Mountainkartstrecke werden die Gäste wie die Schifahrer im Winter den Schlepplift nutzen. Von den T-Bügeln wird dafür während der Bikesaison auf ein von der Firma „Easyloop“ entwickeltes System umgerüstet, das ein kinderleichtes Ein- und Aushängen direkt am Lenkervorbau ermöglicht. „Das System hat sich schon mehrfach sehr gut bewährt, unter anderem bei den Trails in St. Corona am Wechsel“, sagt Wolfgang Wiltschnigg.

Kindgerecht
Apropos kinderleicht, die Mountainkartstrecke ist mit einem Maximalgefälle von zehn Prozent angelegt. Dadurch ist das Alleinefahren schon für Kinder ab 1,20 Meter Körpergröße erlaubt. „Für Erwachsene mit entsprechend höherem Körpergewicht geht es trotzdem ausreichend flott dahin“, sagt Wolfgang Wiltschnigg. Das weiß er so genau, der Chef, weil er auch selbst schon als Testfahrer auf der mit Steilkurven versehenen Strecke unterwegs gewesen ist.

„Für alle was“
Für den Bau der Trails an der „Funbase Holzmeisterlift“ hat Wiltschnigg die Tiroler Firma Trailtec als Partner gewonnen. „Das ist ja alles ein bisserl eine Wissenschaft“, sagt er. Vor allem das Wassermanagement entlang der Strecken sei nicht zu unterschätzen: „Es muss ja so angelegt sein, dass nichts weggewaschen wird und dass auch nirgends Wasser drin stehenbleibt.“ Die Bikeabfahrten sind in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden gestaltet. „Auch da war es uns wichtig, dass für die ganze Familie etwas dabei ist“, so Wiltschnigg. Auch eine Strecke zum selber Raufstrampeln ohne Lift.

Auch Haus erneuert
Insgesamt wurden in den Start des Sommerangebots der „Funbase“ rund 1,5 Millionen Euro investiert. Denn neben dem Bau der Strecken für Bikes und Karts sowie der Liftumrüstung stand auch eine Moderniesierung und Erweiterung des Hauses bei der Talstation auf dem Programm, unter anderem mit neuer Terrasse und neuer Küche. Mit dem Saisonstart wird es auch eine Mountainbikeschule mit professioneller Begleitung beim Holzmeisterlift geben, wie Wiltschnigg sagt, auch Sommercamps sind geplant.





