Zum Inhalt springen
Close Menu
  • Dahoam
  • Lokales
  • Wirtschaft
  • Politik
  • Motor
  • Sport
    • Fußball
  • Das ist los
  • Die Rundschau
    • Unser Team
    • Die Regionalzeitung
    • Werben in der Rundschau
    • E-Paper
    • Die Erscheinungstermine
    • Downloads
Facebook Instagram LinkedIn TikTok
  • Die Zeitung
  • Unser Team
  • Erscheinungstermine
  • Werben in der Rundschau
  • E-Paper
  • Downloads
Freitag, 13. Februar 2026
Facebook Instagram LinkedIn TikTok
Obersteirische RundschauObersteirische Rundschau
Farbig SW
  • Dahoam
  • Lokales
  • Wirtschaft
  • Politik
  • Motor
  • Sport
    • Fußball
  • Das ist los
  • Die Rundschau
    • Unser Team
    • Die Regionalzeitung
    • Werben in der Rundschau
    • E-Paper
    • Die Erscheinungstermine
    • Downloads
Obersteirische RundschauObersteirische Rundschau
Startseite » Eine faszinierende Welt ganz aus Stahl
Wirtschaft

Eine faszinierende Welt ganz aus Stahl

Markus Hacklvon Markus Hackl13. Februar 20267 Minuten Lesezeit
Facebook LinkedIn Email WhatsApp Copy Link
Harald Holzgruber erklärt sehr anschaulich seine „stahlharte“ Welt. Foto: Ekaterina Paller
Harald Holzgruber erklärt sehr anschaulich seine „stahlharte“ Welt. Foto: Ekaterina Paller
Teilen
Facebook LinkedIn Email WhatsApp Copy Link

Harald Holzgruber, Inhaber des Brucker Anlagenbauers Inteco, wettert gegen ein schwache EU, freut sich auf „grünen Stahl“ und kämpft um ein starkes Bruck.

Das Brucker Unternehmen Inteco hat sich im Industrieanlagenbau international etabliert und engagiert sich stark als Forschungspartner für Zukunftstechnologien in der Stahlindustrie. Eigentümer Harald Holzgruber ist zudem auch seit vielen Jahren eine fixe Größe in der heimischen Sport-, speziell der Tennis-Szene. Und er hat den Bruckerinnen und Bruckern in diesem Winter den Eislaufplatz auf dem Hauptplatz spendiert.

Der Kindberger Markus Hackl ist seit knapp 25 Jahren journalistisch in der Obersteiermark aktiv und seit 2025 als freiberuflicher Journalist tätig. Für die Leserinnen und Leser der Rundschau bittet er Menschen zum Gespräch, die in der Region viel bewegen und entsprechend etwas zu erzählen haben.

Markus Hackl: Lieber Harald Holzgruber, wie geht es dem Industrieanlagenbauer Inteco im Jahr 2026, in Zeiten einer schwächelnden Industrie, zumindest in Österreich?
Harald Holzgruber: Tatsächlich geht es uns gut. Die Industrie schwächelt ja nicht auf der ganzen Welt, es ist eher ein von Europa selbst verursachtes Problem durch einen überbordenden Regulierungswahn. Uns kommt zugute, dass wir über ein sehr breites Produktportfolio verfügen und sehr international agieren. Wir sind somit nicht abhängig von wirtschaftlichen Entwicklungen in Regionen und Ländern.

Ich bin ein glühender Europäer. Mich stört die Art und Weise, wie das Projekt EU umgesetzt wird.

Harald Holzgruber

Hackl: Man hört Kritik an der EU heraus?
Holzgruber: Nicht falsch verstehen, ich bin ein glühender Europäer. Mich stört die Art und Weise, wie das Projekt EU umgesetzt wird. Durch die oben erwähnte Überregulierung werden Freiheiten für Bürger und Unternehmer massiv eingeschränkt. Dabei sollten doch Behörden, beginnend in Brüssel bis hinunter zum kleinsten Gemeindeamt, Dienstleistungseinrichtungen sein und dem Wohl des Bürgers dienen.

Hackl: Wie sehr beeinflussen die Zoll-Eskapaden eines US-Präsidenten und der Angriffskrieg Russlands das Geschäftsfeld von Inteco?
Holzgruber: Natürlich sind wir betroffen. Bis 2022 war Russland für uns ein sehr interessanter Markt. Vor rund 15 Jahren haben wir begonnen, diesen Markt zu bearbeiten und er hat sich über die Jahre ausgezeichnet entwickelt – mit dem Angriff auf die Ukraine im Jahr 2022 war jedoch schlagartig Schluss mit unserem Engagement in Russland. Von unserem Gesamtumsatz hat Russland immerhin 15 bis 20 Prozent ausgemacht. Wir haben jedoch begonnen, uns schnell auf andere Märkte wie beispielsweise Südamerika oder Asien zu konzentrieren. Dadurch hat uns der Wegfall von Russland nicht allzu sehr belastet. Zu den USA möchte ich anmerken, dass immer so groß herausgestrichen wird, das Amerika Österreichs zweitgrößter Handelspartner nach Deutschland sei. Diese Aussage ist insofern irreführend, als sie die Vereinigten Staaten mit ihren 50 Bundesstaaten mit Einzelstaaten wie Deutschland und Italien vergleichen. Wenn, dann sollte man Europa mit den USA vergleichen. Die Exportquote Österreichs in die USA betragen 8,5 Prozent, knapp vor Italien mit über 6 Prozent und jedoch deutlich hinter Deutschland mit fast 30 Prozent.

Harald Holzgruber: „Durch Überregulierung werden Freiheiten für Bürger und Unternehmer massiv eingeschränkt.“ Foto: Ekatarina Paller

Hackl: Inteco engagiert sich stark im Forschungsbereich, hervorzuheben ist die Partnerschaft mit der Montanuniversität Leoben. Erst kürzlich wurde dort das neue Christian Doppler-Labor eröffnet; auch im neuen Forschungszentrum für Wasserstoff und Kohlenstoff ist ihr Unternehmen als Partner mit an Bord. Wie weit ist man auf dem Weg zum „grünen Wasserstoff“ und zum „grünen Stahl“.
Holzgruber: Wir sind zusammen mit der Montanuniversität auf einem guten Weg, aber es liegt noch viel Arbeit vor uns. Realistischerweise kann man davon ausgehen, dass wir in zwei oder drei Jahren in der Lage sein werden, auf entsprechenden Anlagen „grünen“ Wasserstoff zu erzeugen.

Hackl: Wie wichtig sind für Inteco solche strategischen Partnerschaften. Bis zur Realisierung solcher Anlagen ist es doch noch ein weiter Weg?
Holzgruber: Diese Partnerschaften sind enorm wichtig. Wir leben in einem Hochpreisland und wir können am Weltmarkt nur dann reüssieren, wenn wir uns ständig weiterentwickeln und wir in der Lage sind, Anlagen und Technologien anzubieten, die weltweit einzigartig sind und einen wirklichen Mehrwert für den Kunden bieten. Erst durch diesen Mehrwert ist der Kunde auch gewillt, einen höheren Preis zu zahlen. Diesen Preis braucht es, damit wir wiederum unsere Mitarbeiter bezahlen können.

Hackl: Inteco wurde 1973 von ihrem Vater Wolfgang in Bruck gegründet. Seit 1973 hat sich die Stahlindustrie doch sehr wesentlich verändert. Der Standort in Bruck passt immer noch für ein mittlerweile global agierendes Unternehmen?
Holzgruber: Bruck ist ideal für uns, weil die Obersteiermark ist die große Eisen- und Stahlregion Österreichs und das seit mehr als 500 Jahren mit dem Erzberg als Grundlage. Alle maßgeblichen Stahlwerke sind hier vertreten und natürlich auch die Ausbildungsstätten – die sind für uns das wichtigste, sowohl die Montanuniversität, als auch die Höheren Technischen Lehranstalten rundherum. Solange wir in der Lage sind neue Produkte zu entwickeln und diese am Markt zu platzieren, sehe ich für diesen Standort kein Problem.

Mir liegt die Stadt am Herzen. Ich bin hier aufgewachsen, bin hier zur Schule gegangen, ich lebe hier.

Harald Holzgruber

Hackl: Sie engagieren sich ja auch für die Entwicklung der Stadt Bruck. Sie haben den Kunsteislaufplatz am Hauptplatz finanziert, der in diesen Tagen abgebaut wird, aber auf enormes Publikumsinteresse gestoßen ist. Warum dieses Engagement?
Holzgruber: Mir liegt die Stadt am Herzen. Ich bin hier aufgewachsen, bin hier zur Schule gegangen, habe studiert, ich lebe hier. Gottseidank geht es dem Unternehmen gut, und insofern war es mir ein Anliegen, einen positiven Impuls für die Region und vor allem für Bruck zu setzen. Mir liegt zudem viel an der Jugend und jeder Beitrag, die Jugend zu mehr Bewegung zu animieren, ist so enorm wertvoll.

Hackl: Wird es eine Wiederholung geben?
Holzgruber: Ich denke schon. Wir werden alsbald mit der Stadtgemeinde ausloten, was es für eine Wiederholung brauchen würde, was könnte man besser machen. Prinzipiell aber denke ich, dass die Stadtgemeinde Interesse hat, und wir sind auch gewillt, dass dieses Projekt fortgeführt wird.

„Jeder Beitrag, die Jugend zu mehr Bewegung zu animieren, ist enorm wertvoll.“ Foto: Ekatarina Paller

Hackl: Mitarbeiter werden stets gesucht – Inteco positioniert den Stahlarbeiter als Superhelden der Stahlwelt. Gelingt auch hier die Transformation zu einem cooleren Image – weg vom einst grauen Alltag eines Werksarbeiters?
Holzgruber: Unsere Mitarbeiter sind zwar keine klassischen Stahlkocher, aber junge Mitarbeiter die aus der Schule oder dem Studium kommen, erhalten bei uns die Chance auf der ganzen Welt herumzureisen, andere Länder und fremde Kulturen kennenzulernen und auch spannende, technische Herausforderungen zu meistern. Demnach passt das Image des coolen Superhelden gut zu uns.

Hackl: Wird Inteco ein Familienunternehmen bleiben?
Holzgruber: Aus heutiger Sicht ja. Mein Sohn ist eben in die Firma eingestiegen, die nächste Generation ist bereits mit an Bord. Wir werden daran nichts ändern, wobei es immer wieder zu Beteiligungsanfragen von Firmen kommt. Diese Schreiben aber landen stets im Papierkorb.

Holzgruber: „Ich erhalte immer wieder Beteiligungsanfragen von Firmen. Diese Schreiben aber landen stets im Papierkorb.“ Foto: Ekatarina Paller

Hackl: Sie sind auch Obmann des Brucker Tennisvereines. Mit einer großen Gewichtung auf den Nachwuchsbereich zusammen mit der Steve-Rettl-Academy beschreitet man durchaus auch neue Wege im Tennissport?
Harald Holzgruber: Ich sehe mich als unterstützendes Organ, das im Hintergrund Arbeit. Die tatsächliche Vereinsarbeit leistet mein Sohn Thomas als geschäftsführender Obmann sowie die restlichen Vorstandsmitglieder. Ich glaube an den Verein und bin überzeugt, dass wir in eine gute Richtung steuern. Wir planen zwei neue Freiluft-Hardcourts in Kombination mit einer Flutlichtanlage, um sowohl die Attraktivität der Sportanlage zu erhöhen wie auch die Saison zu verlängern. Wir sind immerhin die größte Tennisanlage der Steiermark und wir dürfen heuer im August die österreichischen Jugendmeisterschaften im U12-, U14- und U16-Bereich austragen.

Hackl: Wie oft kommen Sie selbst zum Tennisspielen?
Holzgruber: Ich verfüge über ein Abo, im Winter spiele ich einmal in der Woche in der Halle. Tennis ist für mich ein Wintersport. Den Sommer verplane ich mit anderen Aktivitäten.

Harald Holzgruber:
Aus dem operativen Tagesgeschäft hat sich Harald Holzgruber zurückgezogen. Er leitet jetzt die Inteco-Holding GmbH. Foto: Ekatarina Paller

Zur Person

Dr. Harald Holzgruber hat die Montanuniversität Leoben absolviert und ist seit 1997 Geschäftsführer bei Inteco. Mittlerweile leitet er die übergeordnete Inteco-Holding GmbH.

Zum Unternehmen

INTECO steht für International Technical Consulting und wurde im Jahr 1973 von Wolfgang Holzgruber und Ludwig Schwarz in Bruck (damals noch am Standort in der Bahnhofstraße) gegründet. Seit 1984 ist das Unternehmen am heutigen Standort in der Wiener Straße angesiedelt. Inteco beschäftigt in Österreich 150 Mitarbeiter, weltweit sind es 250 – mit Standorten in Tschechien, Italien, Indien, China und den USA.

Bruck an der Mur Hackl trifft Harald Holzgruber Inteco
Avatar photo
Markus Hackl

Der Kindberger ist seit knapp 25 Jahren journalistisch in der Obersteiermark aktiv und seit 2025 als freiberuflicher Journalist tätig, unter anderem für die Rundschau. In seiner Rubrik "Hackl trifft" lädt er Menschen zum Gespräch, die in der Region viel bewegen und entsprechend etwas zu erzählen haben.

Auch Gerne gelesen

Ein Mann und eine Frau mit Blumenstrauß in einem Gastrolokal

Tenniscafé unter neuer Leitung

13. Februar 2026
Eine Gruppe von Personen mit einem Schild

Kernteamsitzung des ÖAAB

13. Februar 2026
Ein blau lackiertes Auto der Marke Mitsubishi fährt von rechts nach links

In der Ruhe liegt die Kraft

13. Februar 2026

Schon gelesen?

Ein Clown unterhält Kinder

Voller Erfolg beim Kindermaskenball in Niklasdorf

13. Februar 2026
Ein Mann mit einem Schild auf einer Brücke über einen Bach

Der ewige Kampf um den notwendigen Hochwasserschutz

13. Februar 2026
Eine junge Frau (Anna Brandner) mit einem Schi in der Hand, dahinter ist eine Sprungschanze zu erkennen.

Zwei Stockerlplätze für Anna Brandner

13. Februar 2026
Ein Mann und eine Frau mit Blumenstrauß in einem Gastrolokal

Tenniscafé unter neuer Leitung

13. Februar 2026
Eine Sportschützin ist seitlich von hinten zu sehen, sie zielt mit dem Gewehr in Richtung Zielscheiben.

Schützen kürten ihre Bezirksmeister

13. Februar 2026
Anzeige
Jetzt Fördergelder sichern bei Ihrem regionalen Installateur HDG in Wald am Schoberpaß.

Über uns


Rundschau Logo Die Obersteirische Rundschau informiert über lokale und regionale Geschehnisse. Gesellschaftliche, wirtschaftliche, politische, kulturelle und sportliche Informationen sowie ein Serviceteil stehen dabei im Vordergrund. Ein besonderes Anliegen ist es dabei, die Stärken und die Leistungsfähigkeit der Region und vor allem der Menschen aufzuzeigen.

Kontakt


Obersteirische Rundschau Medien GmbH
Adresse: Grazer Straße 11, 8600 Bruck an der Mur
Mail: office@rundschau-medien.at
Telefon: +43 3862 8989 250
Facebook Instagram TikTok LinkedIn
© 2026 Obersteirische Rundschau Medien GmbH
  • Cookie-Einstellungen
  • Barrierefreiheit
  • Datenschutz
  • Impressum
  • AGB

Tippe oben und drücke Enter, um zu suchen. Drücke Esc, um abzubrechen.