Die Revitalisierung der Semmering-Bahnstrecke wird fortgesetzt, ab Mitte März gibt es Fahrplanänderungen und Schienenersatzverkehr.
Die Arbeiten zur Revitalisierung der historischen Semmeringbahn gehen auch in diesem Jahr weiter. Im Zeitraum von 14. März bis 29. Mai kommt es deshalb auf der gesamten Südstrecke zu Fahrplanänderungen und einer Reduzierung des Zugangebots, bei einigen Zügen entfallen überdies die Halte in Kapfenberg. Nahverkehrszüge auf der Semmering-Bergstrecke zwischen Mürzzuschlag und Payerbach-Reichenau werden während der Arbeiten im Schienenersatzverkehr mit Bussen geführt. Darüber hinaus verkehren Nahverkehrszüge zwischen Mürzzuschlag und Bruck zu geänderten Zeiten.
20 Millionen Euro werden investiert
Da immer nur eines der beiden Gleise bearbeitet wird, bleibt die Semmeringbahn die ganze Zeit über in eingeschränktem Maße befahrbar. Der Schwerpunkt der Maßnahmen liegt heuer auf der Sanierung des größten Viadukts „Kalte Rinne“. Neben den Arbeiten an der Brüstungsmauer, der Fahrbahnplatte und der Bewehrung werden auch rund 200 Meter Gleise und eine Weiche erneuert, Unterbaumaßnahmen am Gleiskörper durchgeführt und weitere Entwässerungsmaßnahmen gesetzt, wobei alle Vorgaben des Denkmalschutzes berücksichtigt werden. Bis zu 50 MitarbeiterInnen werden rund um die Uhr auf der schwer zugänglichen Baustelle im Einsatz sein, insgesamt werden rund 20 Millionen Euro in die heurigen Maßnahmen investiert.




