Obersteirische Rundschau, 15. / 16. November 2023, Ausgabe Bruck an der Mur

Seite 33 15./16. November 2023 www.rundschau-medien.at LEOBEN Holzmann: Doch, doch. Nicht nur bei sozialen Anlässen, sondern, wenn er eine genauere ökonomische Erklärung benötigt oder etwa im Rahmen der Ukraine-Krise Daten braucht, dann komme ich mit meinem Team oder auch allein zu ihm. Und dann reden wir darüber. Frage: Sie haben sich vor gut einem Jahrzehnt im beschaulichen weststeirischen Hirschegg niedergelassen. Wie landet ein so polyglotter Mensch im Dorf? Holzmann: Es ist ein hervorragender Platz, um zwischen den internationalen Verpflichtungen auszuspannen. Man kann dort etwa beim Schwammerlsuchen oder beim Mountainbiken wieder Kraft tanken. Frage: Die Steirer genießen Essen und Trinken. Was mögen Sie denn am liebsten? Holzmann: Die Wahl ist schwer, steirisches Essen ist ja sehr divers. Ich bin noch immer ein Fan des Backhendl-Salats mit viel Kernöl. Letzteres genieße ich weltweit überall, wo ich es bekommen kann. Beim Trinken ist es oft schwer, ob man ein gutes Bier, einen guten Wein oder einen guten Schnaps will. Frage: Ihr Lieblingswein bzw. Ihr Lieblingsbier? Holzmann: Als gebürtiger Leobener, gleich neben der Brauerei Göß, ist die Antwort ganz klar. Als Wahl-Weststeirer ist natürlich der Schilcher etwas sehr Gutes, und zum Schnaps komme ich hoffentlich noch. Frage: Wenn internationale Freunde Sie bitten, steirische „Must Sees“ zu nennen, welche wären das? testen“ Das Interview wurde im Rahmen der Aktion „Botschafter mit Herz“ vom „Steiermark Standortmarketing“ zur Verfügung gestellt. Die redaktionelle Endverantwortung liegt bei der Obersteirischen Rundschau. Zahlenmensch in vielerlei Hinsicht: 90 Länder hat Robert Holzmann bisher besucht und 41 Bücher geschrieben. Bevor er sein achtes Lebensjahrzehnt vollendet, will er den 100er bzw. den 50er vollmachen. Fotos: STG/Streibl Holzmann: Ich beginne mit dem Grünen See, den ich als Obersteirer natürlich schon sehr lange kenne. Dann die wunderschönen Berge in der Dachsteinregion. Wichtig sind auch die Weinberge, auf jeden Fall aber auch die Landeshauptstadt Graz. Frage: Wie viel Steirer steckt noch in Ihnen? Holzmann: (lacht) Sie kennan gern mei Stoasteirisch testen. Frage: Welche drei Dinge möchten Sie noch tun, bevor Sie 80 sind? Holzmann: Die ersten beiden sind sehr ambitioniert. Bis jetzt habe ich rund 90 Länder der Welt besucht, 100 sollen es mindestens sein. Das Zweite: Ich habe 41 Bücher geschrieben, 50 sind das Ziel. Und das wahrscheinlich Herausforderndste: Bis 80 möchte ich endlich wieder Schnaps brennen. Konzert vor ausverkauftem Haus Leoben. In den Kammersälen Donawitz fand das Herbstkonzert der Werkskapelle Voestalpine Donawitz statt. Unter der Leitung von Johannes Thaler, der sein zehnjähriges Jubiläum als Kapellmeister feierte, präsentierte das Orchester unter dem Titel „Sound of Musik“ ein abwechslungsreiches Programm, das vor allem das jüngere Publikum ansprechen sollte. Gesanglich unterstützt wurden die Musiker von Songcontest-Starterin SelinaMaria Edbauer alias Salena und Old-School-Bastards-Frontmann Gregor Bischops. Johannes Thaler (li.) mit Gregor Bischops und Salena (Mitte) sowie Ehrengästen beim Herbstkonzert der Werkskapelle in den Kammersälen. Foto: KK Mit Schulprojekt nach Bologna Leoben. Mit ihrem Projekt „Recycling Waste Aluminium Into a Useful Chemical“ sicherte sich die Chemielabor-Gruppe des Europagymnasiums Leoben nicht nur den Sieg bei einem von der Montanuni ausgeschriebenen Wettbewerb, sondern auch die Teilnahme an einer internationalen RohstoffKonferenz in Bologna. Dort hatten die SchülerInnen Lena Hofmann, Mariana Magallanes-Mazzoco, Yannik Hotter und Jakob Supancic die Möglichkeit, ihr Projektvideo zu präsentieren und ergänzende Fragen zu beantworten. Mit Siegerprojekt zur Konferenz nach Bologna: Pädagogin Sigrid Diethart, Lena Hofmann, Mariana Magallanes-Mazzoco, Projektmanagerin Mariaelena Murphy, Jakob Supancic, Yannik Hotter und Direktorin Eva Tomaschek (v. li.). Foto: KK

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