Ehrenbürger, Buch und Ausstellung, der im Frühjahr verstorbene Kindberger Künstler Günter R. Sander wird postum gewürdigt.
Am Freitag, dem 23. Oktober, findet um 19 Uhr in der Galerie K in Kindberg eine Vernissage mit Kunstwerken des im März verstorbenen Günter R. Sander statt. Zu sehen wird in der Ausstellung, die bis 16. November geöffnet ist, eine Retrospektive seiner Bilder. „Er war einer der bedeutensten Kindberger“, sagt Bürgermeister Christian Sander, der zugleich auch der Neffe des verstorbenen Künstlers ist. Dies spiegelt auch die am 26. März im Gemeinderat beschlossene Ehrenbürgerschaft wider, die Günter R. Sander nun im Vorfeld der Vernissage offiziell postum verliehen bekommt. Neben der Ausstellung wird an diesem Abend auch die Biografie „Günter R. Sander – Malerpoet“ präsentiert.
Die Grundlagen für das Buch wurden noch zu Lebzeiten des Künstlers geschaffen. Gemeinsam mit seinem Bruder Helmut Sander entwickelte er das Konzept, das nach seinem Tod in Zusammenarbeit mit dem Journalisten Markus Hackl fertiggestellt wurde. Es zeichnet den künstlerischen Werdegang Sanders nach, beleuchtet entscheidende Stationen und Wendepunkte seines Lebens und lässt zahlreiche Menschen zu Wort kommen, die ihn auf seinem Weg begleitet haben. Darunter finden sich prominente Namen wie Arnold Schwarzenegger und Filmproduzent Bernhard Burgener, aber auch die ehemaligen Kindberger Bürgermeister Franz Seidl und Karl Hofmeister sowie seine Tochter Janine Sander.




