In einer 14-stündigen Übung trainierte die Österreichische Höhlenrettung die Bergung eines Verletzten aus der Dachstein-Südwandhöhle.
Rund 20 Einsatzkräfte aus allen vier Ortsstellen der Österreichischen Höhlenrettung, deren Zentrale sich in Eisenerz befindet, nahmen am diesjährigen Herbstkurs im Dachsteingebiet teil. Höhepunkt des Kurses war eine Einsatzübung in der Dachstein-Südwandhöhle, bei der es eine verletzte Person unter realistischen Bedingungen zu bergen galt. Seilbahnen und weitere technische Einbauten mussten errichtet werden, um den Übungspatienten durch horizontale Passagen und über senkrechte Schächte sicher zum Höhleneingang zu transportieren und der Bergrettung zur weiteren Versorgung zu übergeben. Die Dauer der Übung betrug insgesamt rund 14 Stunden. Dabei konnten wichtige technische und organisatorische Abläufe gefestigt sowie die Zusammenarbeit unter den Ortsstellen und mit der Bergrettung trainiert werden.

Erste-Hilfe-Kurs
Am zweiten Kurstag stand dann noch ein Erste-Hilfe-Kurs auf dem Programm. Dabei standen neben der Versorgung von Verletzungen insbesondere auch Maßnahmen zur Vermeidung und Behandlung einer Unterkühlung im Mittelpunkt.





