Der „Gute Geschichte Raum“ im ECE feierte zweijähriges Bestehen und gleichzeitig den hausinternen Umzug auf eine größere Fläche.
Zahlreiche Gäste konnten die Gründer des Vereins „Gute Geschichte“ Christoph Krammer und Martin Weber zu einem Geburtstags- und gleichzeitig Einstandsfest in Kapfenberg begrüßen. Den „Gute Geschichte Raum“ als Ort der Begegnung, des Austauschs und der Beteiligung gibt es im Einkaufszentrum ECE am Europaplatz seit zwei Jahren – neuerdings aber im 2. Obergeschoß. Die bisher von der „Guten Geschichte“ genutzte Fläche mit separatem Zugang auf der Bahnhofseite ist neu vermietet, jetzt ist sie an der Stelle der ehemaligen Libro-Filiale zu finden. Das bringt nicht nur eine volle Integration ins Haupthaus, sondern auch einen Flächenzuwachs von bisher rund 250 auf nunmehr 400 Quadratmeter.
930 Aktivitäten in zwei Jahren
Die Region beleben, den sozialen Zusammenhalt stärken und ein friedliches Miteinander fördern – das war Krammers und Webers Vision bei der Gründung des Vereins und des Raums. Sie wurde von zahlreichen Nutzerinnen und Nutzern gerne aufgegriffen. In den Bereichen Bildung und Entwicklung, Körper und Gesundheit sowie Kunst und Kultur sind in den ersten zwei Jahren rund 930 einzelne Aktivitäten umgesetzt worden. Viele Menschen, die den Raum mit ihren Angeboten mit Leben füllen, wurden auch beim Fest auf die Bühne gebeten.

„Gemeinwohlzentrum“
Der „Gute Geschichte Raum“ versteht sich als Teil eines Marktplatzes und ist für Christoph Krammer ein erster Schritt am Weg der Transformation des ECE vom Einkaufszentrum hin zu einem Gemeinwohlzentrum. „Tragen wir die Lebensleistung meines Vaters gemeinsam weiter in eine erfolgreiche Zukunft“, appellierte Krammer. Sein Vater Heribert Krammer ist Eigentümer und Geschäftsführer des ECE, das er im Jahr 1992 eröffnet hat.
Kauft weniger, liebe Leute! Aber was ihr kauft, das kauft bitte bei uns.
Heribert und Christoph Krammer
Wie sich der philosophische Ansatz von Ganzheitlichkeit, Bewusstsein, Entschleunigung und Einbindung mit dem Shoppingcenter-Business verträgt, erklärten Vater und Sohn gemeinsam, indem sie sagten: „Aus geschäftlicher Sicht klingt das erst einmal paradox, aber wir wollen nicht, dass mehr gekauft wird. Im Gegenteil, kauft weniger, liebe Leute! Bloß was Ihr kauft, das kauft bitte bei uns.“

Fokus Innenstadt
Wobei mit „bei uns“ nicht zwingend das ECE allein, aber die Kapfenberger Innenstadt gemeint sei. Nicht zuletzt definiert sich die „Gute Geschichte“ de facto auch als ein Ort der Stadtentwicklung. Zu den vielen Gästen des Fests zählten unter anderen Vizebürgermeisterin Monika Vukelic-Auer und Thomas Schaffer-Leitner vom Standortmanagement der Stadt Kapfenberg. Für kulinarischen Genuss sorgte ein reichhaltiges Buffet, musikalisch unterhielt der Multiinstrumentalist Seydou Traore.
Fotos vom Gute-Geschichte-Fest zum Durchklicken
alle Fotos: Julia Blaha





