Das Aflenzer Ortszentrum wurde in den vergangenen zwölf Monaten komplett neugestaltet, Mitte Oktober ist die Fertigstellung geplant.
Noch herrscht Baubetrieb direkt im Aflenzer Ortszentrum, im und rund um das Gemeindeamt wird noch an den letzten Feinheiten gearbeitet. „Der Großteil ist schon geschafft“, sagt Bürgermeister Hubert Lenger beim Gespräch in seinem neuen Büro im Amtshaus. „Ich werde aber nochmals siedeln, denn das wird nicht mein Büro bleiben“, erklärt er, „aber das sind die Kleinigkeiten, das Schwierigste haben wir schon hinter uns. Für die Mitarbeiter im Haus waren die vergangenen zwölf Monate nicht immer lustig – mit dem teilweise enormen Baulärm, dem Siedeln und allem drum und dran. Doch wir haben das gemeinsam geschafft“, so der Bürgermeister.

Eingang im Osten
Betreten wird das Amtshaus bereits jetzt über das neugeschaffene Stiegenhaus, das auch einen Lift beinhaltet, auf der östlichen Seite des Hauses. Der einstige Aufgang samt Eingangsportal auf der Westseite ist in den vergangenen Tagen entfernt worden. „Mit dem Lift im neuen Stiegenhaus ermöglichen wir einerseits natürlich die Barrierefreiheit im Gemeindeamt und andererseits auch im Festsaal. Dank des Übergangs, der aktuell noch gebaut wird, können Besucher mit dem Lift hochfahren und dann ebenerdig in den Festsaal gelangen. Somit machen wir mit einem Lift gleich zwei Gebäude barrierefrei“, sagt Lenger.


Mit Parkdeck und Wohnungen
Bereits fertiggestellt ist das neue Parkdeck auf der Rückseite des Gebäudes. „Aufgrund der noch laufenden Bauarbeiten am Übergang zum Festsaal ist dieses jedoch erst teilweise benützbar“, erklärt Lenger. Ebenfalls bereits bezugsfertig sind die fünf neugeschaffenen Wohnungen im zweiten Stock des Gebäudes. Mit 1. Oktober können die Mieter einziehen. „Eine Wohnung wäre noch zu haben, bei Interesse kann man sich gerne am Gemeindeamt melden“, so der Bürgermeister.
Kosten in Höhe von 3,6 Millionen Euro
Die Kosten für die Neugestaltung belaufen sich auf rund 3,6 Millionen Euro, die sich die Gemeinde Aflenz und das Land Steiermark teilen. „Wenn wir heute mit dem Projekt starten würden, wäre es wohl nicht mehr umsetzbar. Da wäre die Finanzierung mit Darlehen und Landesunterstützung schlichtweg nicht möglich“, erklärt Lenger.

Regionale Baufirmen bei der Errichtung
Bei den Umbauarbeiten waren zahlreiche Firmen aus der Region beteiligt. So sorgte die Firma Elektrotechnik Graff aus Kapfenberg für die gesamten Elektroinstallationen und errichtete die Blitzschutzanlage auf dem Gebäude. Die Firma Sajowitz aus Kapfenberg zeichnete für Spengler- und Dachdeckerarbeiten verantwortlich. Mit der Planung und örtlichen Bauaufsicht waren Christian Assigal und sein Team aus Kapfenberg vertraut. Das Kindberger Unternehmen Sterlinger erledigte sämtliche Baumeisterarbeiten.





