Nach einer Saison beim Floridsdorfer AC in der 2. Liga wechselt der Kapfenberger Marco Untergrabner zum irischen Erstligisten FC Shelbourne.
Marco Untergrabner begann seine Fußballkarriere einst im Nachwuchs des SC Parschlug. Nach seinen Jugendstationen in Bruck, beim GAK und bei Admira Wacker war sein erster Verein im Erwachsenenfußball der USV Scheiblingkirchen-Warth in Niederösterreich, ehe er von 2022 bis 2025 beim DSV Leoben spielte und mit den Donawitzern den Aufstieg in die 2. Liga schaffte. Nach einem halben Jahr in Ried kickte Untergrabner in der vergangenen Saison beim Floridsdorfer AC, wo er bei 27 Einsätzen drei Tore erzielte und in das Team der Saison gewählt wurde. Nun schaffte der 24-jährige Innenverteidiger den Sprung ins Ausland und erhielt einen Vertrag beim irischen Erstligisten Shelbourne FC.
Einleben und Verein kennenlernen
„Der Deal ist eigentlich durch eine direkte Anfrage aus Irland nach der letzten Saison zustande gekommen. Danach hat sich das Ganze relativ schnell konkretisiert und bei den persönlichen Gesprächen habe ich gemerkt, dass es etwas ist, was ich machen möchte“, erzählt Untergrabner: „Jetzt geht es für mich erstmal darum, mich gut einzuleben, den Verein und die Mannschaft kennenzulernen und mich an das neue Umfeld zu gewöhnen. Die Saison hier geht noch neun Spiele und unser Ziel ist es die höchstmögliche Punkteanzahl zu erreichen, damit wir noch ein oder zwei Plätze in der Tabelle nach oben klettern um in die europäischen Plätze zu kommen.“ Am Freitag spielt der fünftplatzierte Shelbourne FC auswärts gegen Rekordmeister und Tabellenführer Shamrock Rovers.
Ausgezeichnetes körperliches Profil
Shels-Cheftrainer John Russell sagte über seinen Neuzugang: „Wir sind wirklich glücklich, Marco zum Verein geholt zu haben. Er ist ein Spieler, von dem wir schon seit einiger Zeit beeindruckt sind, und wir glauben, dass er die Qualitäten besitzt, um in der League of Ireland einen großen Einfluss zu haben. Marco hat ein ausgezeichnetes körperliches Profil; er ist stark und athletisch und in der Luft dominant. Aber er fühlt sich auch im Ballbesitz sehr wohl, und er hat die Fähigkeit, ins Mittelfeld vorzurücken und seinen Beitrag zu leisten, wenn das Spiel es verlangt.“




