Der Handball-Erstligaklub BT Füchse setzt sowohl im Damen- als auch im Herrenteam auf kontinuierlichen Aufbau heimischer Kräfte. Los geht’s für beide mit Heimspielen am 5. September in Bruck.
Am Samstag, dem 5. September, starten die Teams des Handballvereins BT Füchse in die Saison 2026/27. Sie tun das mit einem Heimspiel-Doppel in der Brucker Sporthalle. Die Damen haben zum Auftakt in Österreichs höchste Damenliga WHA um 17 Uhr Union St. Pölten zu Gast, für die Herren beginnt die Saison in der HLA Meisterliga um 19 Uhr mit einer Partie gegen das Vorarlberger Spitzenteam HC Hard.
Hervorragende Vorsaison in der HLA
In der vergangenen Saison haben die Herren der Bruck-Trofaiach Füchse mit dem Einzug ins Halbfinale den bisher größten Erfolg in der jungen Klubgeschichte gefeiert (die Fusion der Handballvereine von Bruck und Trofaiach erfolgte vor sechs Jahren). Trainer Benjamin Teras nannte bei der Pressekonferenz zum Saisonauftakt, die heuer in Trofaiach abgehalten wurde, das Viertelfinale als Ziel. „Am wichtigsten ist mir, dass wir attraktiven Handball spielen – hart in der Deckung und schnell nach vorne. Und dass wir die jungen Spieler gut in die Mannschaft einbinden“, so Teras. Die Motivation im Team stimme jedenfalls, wie Spielervertreter Tilen Kosi sagte: „Natürlich wollen wir möglichst wieder so erfolgreich sein wie in der vorigen Saison.“
Erfolgshunger auch im WHA-Team
Das Frauenteam der BT Füchse hat die vergangene Saison auf Rang sieben beendet, an Erfolgshunger mangelt es dem Team vor dem Start in die neue Meisterschaft nicht, wie von Spielerinnenvertreterin Melanie Reiter zu hören war. „Wir wollen höher in der Tabelle stehen als in der Vorsaison“, sagte sie, „die Stimmung ist super, die neuen Spielerinnen haben sich sehr gut ins Team integriert.“ Trainer Mario Maretic sagte: „Ich schaue weniger auf die Tabelle als auf die Entwicklung der Spielerinnen.“
„Eigenbau“ bleibt wichtige Prämisse
„In der vergangenen Saison waren 13 der 16 Spielerinnen in unserem Frauenteam aus dem eigenen Nachwuchs“, sagte Obmann Heinz Rumpold. Die intensive Nachwuchs- und Aufbauarbeit werde für den Verein auch weiterhin im Fokus stehen. „Die Erfolge haben uns zuletzt recht gegeben“, so Rumpold, „Bei den Burschen gab es in den Nachwuchsklassen nur einen steirischen Meistertitel, der nicht an die BT Füchse gegangen ist. Auch unsere Mädchen haben zwei steirische und einen österreichischen Meistertitel geholt.“
„Von der Friseurin bis zur Industrie“
„Wertvoll sind nicht nur die Dinge, die im Rampenlicht stehen, sondern speziell die Jugendarbeit und die Nachhaltigkeit“, sagte der Direktor der Raiffeisenbank Leoben-Bruck Matthias Zitzenbacher, der stellvertretend für die Sponsoren am Auftakt-Pressetermin teilnahm. „Es ist eine sehr gute und gesunde Partnerschaft, die wir mit den BT Füchsen haben“, so Zitzenbacher. Rund 55 Prozent des Jahresbudgets lukrieren die Füchse aus Sponsorengeldern, wie Obmann Rumpold sagte. „Und wir freuen uns über das breit aufgestellte Netzwerk an Unterstützerinnen und Unterstützern. 130 Sponsoren sind Partner der Füchse, von der Friseurin bis zum Industriebetrieb“, so Rumpold.
300 Kinder und Jugendliche
„Für uns als Gemeinden ist es zentral, die Vereine zu unterstützen, und die Füchse sind mit ihrem Engagement ein Vorzeigebeispiel. Mehr als 300 Kinder und Jugendliche sind in den Nachwuchsteams aktiv“, sagte der Trofaiacher Bürgermeister Mario Abl. Seine Brucker Kollegin Susanne Kaltenegger unterstrich ebenfalls die Bedeutung der Vereine als „Säulen einer Stadt“ sowie die Jugendarbeit und sagte: „Nach sechs Jahren Zusammenarbeit kann man ganz klar sagen, die BT Füchse sind eine Erfolgsgeschichte.“





