Die Stadt Bruck möchte die Bedeutung ihres Trinkwassers mehr ins Bewusstsein rücken, ein Imagefilm dazu wurde jüngst präsentiert.
„Wir möchten herzeigen, wie gut unser Wasserbetrieb arbeitet und wie stolz wir auf unser gutes Trinkwasser sind“, sagte die Brucker Bürgermeisterin Susanne Kaltenegger bei der Präsentation des kurzen Films über die Brucker Wasserversorgung, den die Stadt Bruck gemeinsam mit der Brucker Filmfirma LA-Cinematics produzierte. Das Video zeigt die Infrastruktur der Brucker Wasserversorgung und den Wasserbetriebsleiter Franz Kirl, der einen Einblick in die Dimensionen des Netzes gibt.

Eine Million Kubikmeter Wasser pro Wasser
Der Brucker Wasserbetrieb umfasst elf Hochbehälter, drei Brunnen, 21 Quellen, rund 150 Kilometer Leitungsnetz, über 3000 Wasserzähler, 40 Hektar Wasserschutzgebiet und 321 Hydranten. Dieses zentrale kommunale Thema wird nun über Medien und Social Media vermittelt, um die Bevölkerung für die Bedeutung einer funktionierenden öffentlichen Wasserversorgung zu sensibilisieren. „Der jährliche Verbrauch liegt bei fast einer Millionen Kubikmeter Wasser“, sagt Franz Kirl, der bei der Präsentation auch einen kurzen historischen Einblick gab. „Die erste Leitung gab es bereits 1754 vom Weitental in die Stadt, wo es zu dieser Zeit fünf Brunnen gab. Ende des 19. Jahrhunderts wurde bereits die ersten Hausanschlüsse errichtet“, so Kirl.

Weitere Investitionen geplant
Rund 3,9 Millionen Euro wurden von 2016 bis 2025 in die Erneuerung und Sanierung der Brucker Wasserversorgungsinfrastruktur investiert. Bis 2036 sind weitere Investitionen von mehr als 2,5 Millionen Euro geplant. „Unser Wasserbetrieb ist vorbildlich aufgestellt. Die Finanzierung ist dabei Kostenüberdeckung, sodass laufend Rücklagen gebildet werden können, um bei Notfällen jederzeit schnell reagieren zu können“, sagte Stadtamtsdirektor Markus Hödl.






