Laut einer aktuellen Umfrage gilt die östliche Obersteiermark als Region mit hoher Lebensqualität.
Die Bewertung der Lebensqualität in der östlichen Obersteiermark war der Schwerpunkt einer Umfrage des Sozialforschungsinstituts Foresight. Darin attestieren 81 Prozent der BewohnerInnen der Region eine hohe Lebensqualität. Über drei Viertel sagen, dass sie hier alle Möglichkeiten haben, ein Leben nach ihren Wünschen aufzubauen. Und auch junge Menschen von außerhalb sind mit großer Mehrheit der Ansicht, dass diese Region lebenswert ist und sich in Zukunft weiterhin positiv entwickeln wird.
Wirtschaftliche Kraft
Basis für diese Einschätzung sei laut den Ergebnissen die wirtschaftliche Kraft der östlichen Obersteiermark mit zahlreichen Weltmarktführern, einer sehr guten Verkehrsanbindung sowie einem lebendigen Hochschulstandort mit der FH Joanneum in Kapfenberg und der Montanuniversität Leoben. Dazu komme eine intakte Natur abseits vom Massentourismus und erstklassige Kulinarik.

Die Kraft der Marke
Ebenfalls abgefragt wurde die Bekanntheit der Marke und der damit verbundenen Kampagne „Obersteierstark“. Dabei zeigt sich, dass in den definierten Zielgruppen junger Menschen aus möglichen Zuzugsregionen einschließlich Wien, Linz und Graz knapp die Hälfte davon Kenntnis hat. Innerhalb der Region sind es 58 Prozent bei den 16- bis 45-jährigen sowie 47 Prozent bei Personen ab 46 Jahren.
Semmeringtunnel
Ein weiterer Punkt der Befragung waren die Auswirkungen des Semmering-Basistunnels, der allgemein als starkes Zukunftsprojekt wahrgenommen wird. Die Bevölkerung erwartet sich davon deutliche Verbesserungen für Berufstätige, Pendler und jungen Menschen (85 Prozent) sowie für die wirtschaftliche Zukunft (78 Prozent).
Jahrhundertprojekt
Ebenso positiv bewertet der Geschäftsführer des Regionalmanagements Obersteiermark Ost Jochen Werderitsch den Tunnelbau. „Die Eröffnung 2030 ist ein Jahrhundertprojekt für die Region“, sagt er. „Die kürzeren Bahnreisezeiten nach Wien und in das südliche Niederösterreich eröffnen der östlichen Obersteiermark neue Chancen, bringen zugleich aber auch Herausforderungen mit sich. Wir bereiten uns gemeinsam mit den 35 Gemeinden vor, damit wir einen möglichst großen Nutzen für die Region als Wohn-, Wirtschafts- und Arbeitsstandort erzielen.“






