Im Walder Sulzbachgraben entsteht aktuell ein neues Sperrbauwerk für den Hochwasserschutz. Ins bis 2032 anberaumte Gesamtprojekt fließen rund sechs Millionen Euro.
Seit 2022 arbeitet ein Bautrupp der Wildbach- und Lawinenverbauung an der Sanierung bzw. Neuerrichtung von Hochwassersperren am Sulzbach in Wald am Schoberpaß. Die hinterste Sperre ist fertig, aktuell wird vorgelagert an der zweiten gearbeitet. „In diesem Abschnitt verwenden wir 170 Tonnen Bewehrungsstahl, teils drei Zentimeter stark, und 3000 Kubikmeter Beton“, erklärt Polier Manfred Feiner, der das siebenköpfige Bauteam leitet. Die Mauer als Herzstück des imposanten Bauwerks wird 20 Meter hoch, dazu kommt ein aufwändiger Unter- bzw. Hinterbau. „Zwei Drittel unserer Arbeit sieht man später nimmer“, sagt Feiner.
Schutz bis in den Ortskern
Die Sperre wird voraussichtlich nächstes Jahr fertig. Das Gesamtprojekt ist bis 2032 anberaumt, es folgen noch Um- und Rückbauarbeiten am weiteren Bachverlauf. Die Sicherheit am Sulzbach, der durch den Ortsteil Melling und den Ortskern fließt, ist für die Gemeinde Wald am Schoberpaß von großer Bedeutung. Ebenso für die Landesstraßenverwaltung und die Schnellstraßengesellschaft Asfinag. Den Löwenanteil der Projektkosten von insgesamt rund sechs Millionen Euro trägt der Bund, die Gemeinde steuert sieben Prozent bei, das sind rund 420.000 Euro.






