Der Sprecher des Personenkomitees für den Erhalt des Rehazentrums Aflenz Peter Redl kritisiert „Mauer des Schweigens“ bei der Betreiberin PVA.
Zusehends verärgert ist Peter Redl, Sprecher des Personenkomitees für das Rehabilitationszentrum Aflenz, über das Schweigen der Pensionsversicherungsanstalt PVA zur Zukunft des Standorts. Die PVA ist Betreiberin des Zentrums, und im März wurden interne Pläne bekannt, die Reha Aflenz mit jener in St. Radegund bei Graz zusammenzulegen. In der Region regte sich heftiger Widerstand, jüngst hat auch der steirische Landtag per einstimmigem Beschluss eine Standortgarantie für Aflenz gefordert.
Rund 130 Arbeitsplätze
„Trotzdem ignoriert die PVA-Führung bislang jeglichen Dialogversuch“, sagt Redl. Mehrfache Gesprächsangebote seien unbeantwortet geblieben. „Auch eine kritische Stellungnahme ehemaliger PVA-Führungskräfte ist von der aktuellen Leitung bislang nicht kommentiert worden“, so Redl. Er ist als ehemaliger Verwaltungsdirektor des Hauses mit aktuell rund 130 Mitarbeitern auch einer der Unterzeichner. „Viele Betroffene gewinnen zunehmend den Eindruck, dass man versucht, die Diskussion hinter einer Mauer des Schweigens auszusitzen, statt sich offenen Fragen und sachlichen Argumenten zu stellen“, sagt Redl und fügt an: „Selbstverwaltung darf nicht bedeuten, dass einige wenige Funktionäre abgehoben von den Sorgen der Versicherten und Regionen agieren und einen Dialog vermeiden.“

„Offener Austausch“
Rund 12.700 Menschen haben bislang eine Online-Petition für den Erhalt des Standorts Aflenz unterstützt. Auf der Plattform openpetition.eu kann sie noch bis Ende Mai unterzeichnet werden. „12.700 Bürger fordern Antworten“, sagt Redl, „das Personenkomitee fordert die PVA auf, ihre Gesprächsverweigerung umgehend zu beenden und endlich in einen offenen Austausch über die Zukunft des Standortes einzutreten.“





