Die diesjährige FSME-Impfaktion des Landes Steiermark hat begonnen.
Von Februar bis Ende Juli läuft auch heuer wieder die Zeckenschutz-Impfaktion des Landes Steiermark. Die Leiterin der Landessanitätsdirektion Barbara Pitner appelliert an die Bevölkerung, das Risiko einer FSME-Erkrankung nicht zu unterschätzen. „Diese Infektionskrankheit geht mit einer Gehirnhautentzündung und schweren neurologischen Störungen einher“, sagt sie. „Im Extremfall kann die Erkrankung zu dauerhaften Lähmungen und sogar zum Tod führen.“
Drei Teilimpfungen
Die Grundimmunisierung besteht aus drei Teilimpfungen, der Impfstoff kostet jeweils 22 Euro für Erwachsene bzw. 21,50 Euro für Kinder. Die zweite Impfung erfolgt nach einem Monat, die dritte nach fünf bis zwölf Monaten. Die erste Auffrischungsimpfung ist nach drei Jahren notwendig, danach alle fünf Jahre. Anmeldungen für die jeweilige Impfung sind in den Sanitätsreferaten der Bezirkshauptmannschaften sowie bei niedergelassenen ÄrztInnen und in Gesundheitszentren möglich.
Gefahr nicht unterschätzen
Die Übertragung des FSME-Virus erfolgt durch den Stich einer infizierten Zecke. Diese werden mit den wärmeren Temperaturen wieder aktiv und halten sich bevorzugt im hohen Gras sowie in Sträuchern auf. Dort können sie bei Spaziergängen leicht abgestreift werden. „Kontrollieren Sie nach einer Wanderung die Kleidung beziehungsweise den Körper auf das Vorhandensein einer Zecke. Wenn diese rasch mit einer Pinzette entfernt wird, kann das Infektionsrisiko gesenkt werden”, rät Pitner.






