Die Stadtwärme Kapfenberg lud zum Spatenstich für ihr neues Biomasse-Heizwerk. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme ist im Herbst dieses Jahres geplant.
Zwischen der Krottendorfer Straße und der S6-Abfahrt Kapfenberg errichtet die Stadtwärme Kapfenberg ein neues Biomasse-Heizwerk. Zum jüngst stattgefundenen Spatenstich konnte Geschäftsführer Daniel Grill unter anderen Bürgermeister Matthäus Bachnernegg und Martin Ringhofer vom gleichnamigen Ingenieurbüro sowie zahlreiche Vertreter weiterer Partner begrüßen. Die Stadtwärme Kapfenberg GmbH ist eine 100-Prozent-Tochter der Stadtwerke, die wiederum zur Gänze im Eigentum der Stadtgemeinde stehen.
13 Millionen Euro werden ins Heizwerk investiert
Für die Errichtung des Heizwerks investiert die Stadtwärme Kapfenberg rund 13 Millionen Euro. „Die neue Anlage wird künftig eine thermische Leistung von fünf Megawatt bereitstellen und ist ein zentraler Meilenstein auf dem Weg zu einer klimafreundlichen und zukunftssicheren Fernwärmeversorgung in Kapfenberg“, sagte Geschäftsführer Daniel Grill. Mit dem neuen Heizwerk wird fossile Energie schrittweise durch regionale Biomasse ersetzt und so der Anteil erneuerbarer Energie in der Wärmeerzeugung erhöht. Ergänzt wird die Wärmeaufbringung durch die Nutzung industrieller Abwärme. Neben der Biomasseanlage entsteht in der Krottendorfer Straße auch ein neues Bürogebäude, das als zentrale Service- und Anlaufstelle für Kundinnen und Kunden dienen wird.

Der Netzausbau schreitet voran
Gleichzeitig wird der im vergangenen Jahr gestartete Fernwärmeleitungsausbau konsequent weitergeführt. So sollen Lücken zwischen der Gustav-Kramer-Straße über die Innenstadt bis zur Anton-Buchalka-Straße sowie von der Krottendorfer Straße bis zum Schirmitzbühel und weiter bis zum neu entstehenden Wohnquartier „Am Zöllbach“ geschlossen werden. Ebenfalls heuer werden Synergien mit bereits in der Umsetzung befindlichen Baustellen genutzt, um Beeinträchtigungen durch Bauarbeiten möglichst gering zu halten. Bis 2028 ist die Ausweitung des Gesamtnetzes auf 37 Kilometer geplant, die Gesamtkosten samt Heizwerkbau belaufen sich auf rund 40 Millionen Euro.





