Der KSV-Triathlonverein freut sich über einen Höchststand bei den Mitgliedern, zwei Athleten waren kürzlich bei der Weltmeisterschaft in Spanien am Start.
Der KSV-Triathlonverein blickt auf ein erfolgreiches Jahr, so holten die besten Athleten des Vereins heuer 22 Medaillen bei steirischen Meisterschaften und sechsmal Edelmetall bei österreichischen Meisterschaften. Bei einem Medientermin gaben Obmann Hermann Harrer, sein Stellvertreter Mario Friesenbichler und Vorstandsmitglied Peter Bacun gemeinsam mit Sponsoren und Unterstützern einen Einblick ins aktuelle Vereinsgeschehen. Lobende Worte gab es dabei unter anderen von Kapfenbergs Bürgermeister Matthäus Bachernegg, dem steirischen Askö-Geschäftsführer Stefan Schuh und KSV-Obmann Franz Trieb. Mit 113 Mitgliedern freut sich der 1987 gegründete Zweigverein der Kapfenberg Sportvereinigung über einen aktuellen Höchststand, rund ein Drittel davon ist weiblich.
Einheitliches Auftreten für das „Wir-Gefühl“
„Obwohl Triathlon ein Einzelsport ist und sich der Trainingsalltag oft nur schwer gemeinsam bestreiten lässt, so ist für uns das Gemeinschaftsgefühl sehr wichtig“, sagte Hermann Harrer. Als Kernstück für dieses „Wir-Gefühls“ sehen die Vereinsverantwortlichen die einheitliche Bekleidung. So wurden kürzlich neue Raddressen angeschaffen. Stolz blickt der Verein auch auf ihre Trainingsbedingungen. „Vor allem für das Frühschwimmen im Kapfenberger Hallenbad werden wir österreichweit von vielen beneidet“, so Harrer. „Dank unserer Sponsoren und Unterstützer können wir die gemeinsame Ausrüstung und die Schwimmeinheiten samt Trainerin sehr günstig an unsere Mitglieder weitergeben, dies ist auch wichtig, denn die Kosten für den Sport sind viel höher, als viele glauben“, sagte Friesenbichler.

Teurer Sport
Vor allem die Startgelder sind in den vergangenen Jahren enorm gestiegen, berichtete das KSV-Team. So sind für die Sprintdistanzen inzwischen mehr als 100 Euro zu rechnen, ein Start beim Ironman kostet rund 900 Euro. „Hinzukommen die Anreise und meist ein bis zwei Nächtigungen. Da kommt schon ordentlich was zusammen in einem Jahr“, so Peter Bracun. „Rund 15.000 Euro pro Jahr kann man schon rechnen für aktive Sportler, die für EM- und WM-Starts trainieren“, sagte Ewald Van Der Meulen, der in Doppelfunktion dabei war – als aktiver Triathlet und Sponsorenvertreter. Hinzu kommen die Kosten für das Equipment, alleine für das Rad kann man mehrere tausend Euro rechnen.

16 KSV-Athleten beim Ironman
Der Großteil der Mitglieder der KSV-Triathlon ist dabei ausschließlich im Breitensport aktiv, doch auch einige Spitzenathleten sind im KSV-Dress unterwegs. So werden im kommenden Jahr gleich 16 Kapfenberger Athleten beim Ironman in Klagenfurt an den Start gehen. Beim Ironman gilt es 3,86 Kilometer zu schwimmen und 180,2 Kilometer mit dem Rad zurückzulegen ehe man noch einen Marathon mit 42,2 Kilometern läuft.

Zwei KSV-Sportler bei der WM in Spanien
Mit Andreas Tischler und Michael Neuhold waren kürzlich zwei KSV-Athleten für die Weltmeisterschaft im spanischen Pontevedra qualifiziert. Neuhold ging über die olympische Distanz ins Rennen und sicherte sich in seiner Altersklasse mit seiner Zeit von 2:09:19 Stunden den 17. Platz. Andreas Tischler startete auf der Sprintdistanz und ging mit einer Zeit von 1:07:15 Stunden als Zwölfter in seiner Altersklasse durchs Ziel.

Extrem-Triathlon absolviert
Christoff Edlinger bewältigte Anfang September den ICON Livigno Xtreme Triathlon in Italien. Bei diesem Format geht es weniger um die Zeit, im Fokus steht das Erreichen des Ziels. Nach 3,8 Kilometern Schwimmen im kalten Bergsee folgten 195 Radkilometer mit rund 5000 Höhenmetern über Foscagno- und Stelviopass. Den Abschluss bildete ein Marathon mit weiteren 1100 Höhenmetern.






