An der Montanuniversität Leoben wurde ein neuer Forschungscluster zum Thema Werkstoffe aus der Taufe gehoben.
Mit einer Kick-off-Veranstaltung startete an der Montanuniversität Leoben ein neuer Forschungscluster für innovative Werkstofflösungen. Als gemeinsame Koordinationsplattform vernetzt er Forschende aus unterschiedlichen Fachbereichen, wissenschaftliche Infrastruktur und externe Partner. Ziel ist es, die Zusammenarbeit in der Werkstoffforschung zu stärken und gemeinsame Projekte zwischen Grundlagenforschung, angewandter Entwicklung und Industrie vorzubereiten.
Vielfältige Expertise
„Neue Technologien beginnen häufig mit einer Werkstofffrage“, sagt Clustermanager Michael Burtscher. „Der Forschungscluster führt die vielfältige Expertise in Leoben zusammen, damit aus guten Ideen gemeinsame Forschungsprojekte werden.“ Die Forschungsaktivitäten gliedern sich in verschiedene Bereiche, im Mittelpunkt stehen unter anderem moderne Legierungen und Keramiken, Halbleiter, funktionale Beschichtungen, nachhaltige Kunststoffe, Batteriematerialien, Leichtbau und Implantate.

Nächste Schritte
Als nächster Schritt ist ein regelmäßiges Werkstoffforum geplant. Dieses soll Forschende unterschiedlicher Disziplinen mit aktuellen Forschungsergebnissen, neuen Methoden und offenen Fragestellungen zusammenbringen. Ergänzend dazu sind interdisziplinäre Dissertationen, internationale Forschungsnetzwerke und weitere Kooperationen mit Industriepartnern vorgesehen.





