Die Aflenzer Gregor und Ernst Achatz errichten in St. Ilgen vier sogenannte Lodges. Beim Bau der Hütten legt das Vater-Sohn-Duo großteils selbst Hand an.
Bereits vor einigen Jahren hatte der Aflenzer Ernst Achatz die Idee mehrere Ferienhütten in seiner Heimatgemeinde zu errichten. Die Pläne waren fertig, doch zur Umsetzung ist es nie gekommen. Als im Herbst 2025 in der Nachbargemeinde Thörl ein Grundstück zum Verkauf steht, dachte er wieder an seine Pläne auf. Kurzerhand erwarb er gemeinsam mit seinem Sohn Gregor das Grundstück in St. Ilgen, auf dem auch ein alter Bauernhof steht.

Keine Versiegelung des Bodens
Mitte Juni starteten das Vater-Sohn-Duo nun mit den Bauarbeiten. „Montag bis Mittwoch ist immer Baustellenzeit“, erklärt Gregor Achatz, „denn von Donnerstag bis Samstag hat unsere Hochschwab Rösterei geöffnet.“ Bei der Errrichtung ihrer vier Hochschwab Lodges vergeben die beiden nur wenige Arbeiten fremd, den größten Teil erledigen sie selbst. „Im ersten Schritt galt es viel Auszumisten und das teils verwachsene Grundstück auf Vordermann zu bringen“, sagt Ernst Achatz, der jahrelange im Fertigteilhausbau tätig war und auch viel Erfahrung im Innenausbau mitbringt. Nach den Grabungen für sämtliche Leitungen wurden die Flächen für die vier Lodges mit Schotter angeschüttet und das alte Stallgebäude wird zum Technikraum umgebaut. Versiegelt wird für die Errichtung der vier Häuser nicht, denn „diese stehen auf speziellen Schraubfundamenten, die im Boden verankert sind. Dies war uns vor allem mit Blick auf die Nachhaltigkeit sehr wichtig“, sagt Gregor Achatz.

Eröffnung im Mai geplant
Für den Holzbau zeichnet die Frohnleitener Firma Zarnhofer verantwortlich. „Beim gesamten Innenausbau werden wir wieder selbst Hand anlegen“, so Ernst Achatz. Die ersten beiden Lodges stehen bereits, die beiden weiteren werden im Oktober aufgestellt. „Im Winter möchten wir den gesamten Innenausbau erledigen, sodass wir im Frühjahr mit der Vermietung starten können. Neben Schlafräumen, Küche und Wohnbereich werden auch eine Sauna und ein Schwedenofen in allen vier Häusern untergebracht sein. „Zwei bis vier Personen haben Platz auf den rund 70 Quadratmetern. Unsere Zielgruppe sind die Wanderer, Biker und Erholungssuchende im Hochschwabgebiet“, erklärt Gregor Achatz, der sich auch um das Marketing samt Buchungsplattform, Webseite und den Social-Media-Auftritt kümmert. Nach den vier Lodges plant das Vater-Sohn-Duo übrigens bereits das nächste Projekt. „Für das Stallgebäude hätten wir auch Ideen für die Nutzung. Und auch das bestehende Bauernhaus möchten wir wieder in Schuss bringen und künftig vermieten“, so Gregor Achatz.






